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© daniel schweinert dreamstime.com Elektronikproduktion | 29 April 2013

Loewe kämpft ums Überleben

Auf vorläufiger Basis lag der Umsatz des Loewe Konzerns im ersten Quartal 2013 mit 43,5 Mio. Euro um 35 % unter dem Wert des Vorjahres von 66,6 Mio. Euro.

Durch das niedrigere Umsatz- und Produktionsvolumen, Investitionen in neue Produkte und Marketing-Maßnahmen erzielte das Unternehmen im ersten Quartal 2013 ein negatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von -9,9 Mio. Euro (Vorjahr: -0,9 Mio. Euro). „Wie in der gesamten Branche wurde auch das Geschäft von Loewe in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres von der negativen Marktentwicklung sehr belastet. Vor allem die für Loewe wichtigsten Handelspartner im qualifizierten Fachhandel mussten im ersten Quartal in Deutschland einen Umsatzrückgang von 37 % verkraften“, betont der Loewe Vorstandsvorsitzende Matthias Harsch. Zudem wirkt sich das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld in ganz Europa auf das Kaufverhalten der Konsumenten negativ aus. Um die Kapitalausstattung des Unternehmens wieder zu verbessern, hat Loewe aktuell einen Prozess für die Prüfung und Umsetzung verschiedener strategischer Optionen, einschließlich der Durchführung einer Kapitalerhöhung unter Einbeziehung bestehender Aktionäre und neuer Investoren, eingeleitet. Parallel dazu investiert Loewe vor allem in neue Produkte. Vor dem Hintergrund der Entwicklung im ersten Quartal 2013 und der aktuellen Marktschwäche rechnet der Vorstand der Loewe AG nunmehr für das laufende Geschäftsjahr 2013 mit einem Umsatzrückgang und einem negativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern.
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2019.09.13 14:28 V14.3.11-1