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© eskymaks dreamstime.com Elektronikproduktion | 25 April 2013

Erfolg lässt sich steuern – Qualität ist die Basis

Es gibt Firmen, die setzen kontinuierlich auf den einmal beschrittenen Weg. Und es gibt Firmen, die unterschiedliche Geschäftsmodelle unter einem Dach vereinen.

So ein Unternehmen ist dresden elektronik. Unter dieser Firmierung verbergen sich prinzipiell drei verschiedene Gruppierungen: die dresden elektronik ingenieurtechnik gmbh, dresden elektronik verkehrstechnik gmbh sowie seit Kurzem der Geschäftsbereich Funktechnik. Während die erstere als klassischer Auftragsfertiger und -designer agiert, handelt es sich bei der Verkehrstechnik GmbH um einen Firmenzweig, der eigene Produkte entwickelt und herstellt. Doch beide eint nicht nur der Firmenname, sondern die konsequente Verfolgung des Ziels, hochwertige Produkte höchster Qualität zu schaffen. Ingenieurtechnik für EMS Der EMS-Anbieter dresden elektronik ingenieurtechnik gmbh sieht sich als ein Komplettanbieter für Elektronikentwicklung, Typprüfung und Serienfertigung. Seit mehr als 20 Jahren macht die Firma nicht nur „Job nach Vorschrift“, sondern sieht sich auch als Partner seiner Kunden, die vorrangig in den Industriesegmenten Automotive, Telekommunikation, Telematik, Industrieelektronik und Mess- und Prüftechnik angesiedelt sind. Angefangen bei der Soft- und Firmware-Entwicklung, über CPLD- und FPGA-Design bis hin zum Baugruppenlayout und der Auswahl der geeigneten Prüfstrategie berät und unterstützt das Unternehmen seine Kunden. Etwa ein Drittel aller Mitarbeiter sind in Forschung und Entwicklung angesiedelt – ein klares Indiz dafür, dass eigene Ideen und innovatives Denken von primärer Bedeutung sind. Modernste Fertigungstechnologien vom Lotpastendruck über SMD-Bestückung bis hin zum Selektiv- und Dampfphasenlösung sowie mechanischer Verarbeitung sind bei Losgrößen bis 100.000 Stück nach Meinung der Dresdner Verantwortlichen essentiell. Ein zusätzliches Bonbon ist die Serienprogrammierung von Flashs, Controllern, CPLD, FPGAs oder EPROMs. Natürlich besteht ein Qualitätsmanagement, das sich in verschiedenen Zertifizierungen, z.B. nach ISO 9001:2008, IPC-A-610, EN 9100:2009 oder DIN ISO 2859 niederschlägt. Auch die Auswahl der bestmöglichen Prüfstrategie und die Erarbeitung von Prüfkonzepten geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Kunden des Unternehmens, welche in vielen Fällen die Prüfmittel letztlich bestimmen. Je nach Bestückung und Bauteilverwendung werden optische Inspektionsverfahren wie AOI, elektrische Prüfungen wie In-Circuit-Test, Funktionstest oder Boundary Scan sowie klimatische Tests im Burn-In-Verfahren eingesetzt. Eine unabdingbare Prüfmethode in der Serienfertigung ist die Automatische Optische Inspektion (AOI). Obwohl Dresden Elektronik ein Inline-System der Marke OptiCon AdvancedLine von GÖPEL electronic einsetzt, ist dieses interessanterweise nicht in die Fertigungslinie integriert, sondern wird offline mit einer Magazinier-Station betrieben. Obwohl relativ große Stückzahlen das AOI-System durchlaufen, besteht keine Notwendigkeit für einen Reparaturplatz. Hans-Dieter Prange, Mitarbeiter im Bereich Testsysteme, erklärt: „Wir haben eine sehr niedrige Ausfallrate. Außerdem geben auftretende Fehler sehr schnell Rückschlüsse darauf, wo wir unseren Produktionsprozess optimieren können“. Zukünftig soll auch ein Teil der selbst entwickelten und gefertigten Funkmodule mit dem OptiCon AdvancedLine geprüft werden. Funktechnik – der Schritt in eine neue Zukunft Einige Jahre war die Verkehrstechnik das wichtige zweite Standbein der dresden elektronik. In diesem Segment entwickelte und fertigte man vor allem Steuerungen für Lichtsignalanlagen, dynamische Fahrgastinformationssysteme und Wegweisungssysteme. Diese Anlagen und Systeme werden vorrangig in der Stadt Dresden, aber auch in anderen Orten der D-A-CH-Region eingesetzt. Im Jahr 2008 kam aber eine weitere Technologiesparte ins Spiel, die nicht nur völlig neue Entwicklungs-, Fertigungs- und Testmethoden erfordern sollte, sondern hinsichtlich zukünftiger Märkte strategisch von großer Bedeutung für das Unternehmen werden soll. Grundlage für diese strategische Neuorientierung war die enge Kooperation mit dem amerikanischen Chip-Hersteller Atmel. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Atmel entwickelt man Funkmodule, die mit einem äußerst geringen Stromverbrauch überzeugen und vor allem in Sensornetzwerken eingesetzt werden, wo ein Batteriebetrieb bis zu mehreren Jahren erforderlich ist. Einsatz finden die Funklösungen von dresden elektronik überwiegend in den Bereichen Alternative Energien/Solarthermie, Sicherheitssysteme, Gebäudeautomation, Industrieautomation, Transport/Logistik, Beleuchtung sowie in der Medizintechnik. Sämtliche elektronischen Baugruppen der Funkmodule werden in Dresden selbst entwickelt und gefertigt. Dabei spürt man auch die Schnelllebigkeit des Prozessormarktes, da ständig neue Modelle verfügbar sind, deren Unterstützung und Einsatz es abzusichern gilt. Von vorrangiger Bedeutung ist, dass die Test-Schnittstellen über mehrere Jahre stabil laufen müssen. Diese Stabilität kann man nur durch umfangreiche und zufriedenstellende Tests garantieren. An dieser Stelle kommt die Boundary-Scan-Technologie ins Spiel. Seit 2004 ist man damit im Haus dresden elektronik vertraut. Wo in diesen Tagen Boundary Scan als alternatives Prüfverfahren zum klassischen in-Circuit- oder Funktionstest eingesetzt wurde und man vorrangig Verbindungstests durchführte, ist die Bandbreite der heute angewandten Methoden ungleich größer. Nach Beginn der Kooperation mit Atmel kristallisierte sich heraus, dass das „herkömmliche“ Boundary Scan an seine Grenzen geriet. Es bestand der Bedarf der schnellen Kontaktierung und entsprechender Flexibilität zum Testen und Programmieren, was über den Einsatz eines normalen PCI-Boundary-Scan-Controllers hinausging. Das Boundary-Scan-Equipment von GÖPEL electronic wurde auf entsprechende Nachfrage aufgerüstet. So kam beispielsweise ab 2011 ein SCANFLEX (SFX-)TAP4-Transceiver zum Einsatz, der die parallele Kontaktierung von vier Prüflingen im Inline-Betrieb sicherstellte. „Von da an waren wir in der Lage, effizient zu testen und programmieren, was sich unter anderem in signifikanten Kosteneinsparungen niedergeschlagen hat“, sagt Hans-Dieter Prange. Nicht nur, dass es sich bei Boundary Scan um ein „universelles Verfahren“ handelt, das „sehr gut erweiterbar ist“, so Herr Prange, es stärkte zudem die Zusammenarbeit mit der Entwicklungsabteilung. Doch die Atmel-Prozessoren erforderten zusätzliche Erweiterungen. Der Einsatz der Prozessortypen ARM9263, ARM3, ARM7 und ARM Cortex verlangte schnelle Testmöglichkeiten und vor allem die Unterstützung aller Funktionalitäten. Wiederum war GÖPEL electronic der einzige Anbieter, der eine Lösung parat hatte. VarioTAP, eine Technologie, die Prozessor-Emulation und Boundary Scan vereint, erwies sich als ideale Lösung für Programmier-, Systemtest- und Diagnoseaufgaben. Dresden elektronik kontaktierte GÖPEL electronic bezüglich der entsprechenden VarioTAP-Modelle, die je nach Prozessortyp variieren. Diese Modelle sind modular als intelligente Software-IP definiert und bieten grundsätzlich eine mehrstufige Funktionsstruktur für den entsprechenden Einsatz. In Kombination mit der SCANFLEX-Hardware, welche ebenfalls dynamisch per Software an das jeweilige Debug-Interface (JTAG, BDM, SBW, SWD, COP, etc.) angepasst wird, können prinzipiell sämtliche moderne Prozessoren und Mikrocontroller unterstützt werden. Einige Modelle waren standardmäßig vorhanden (z.B. für den ARM7-Prozessor), andere wurden auf Anfrage direkt entwickelt (für AT Mega 128 oder ARM Cortex CMB). Alles in allem sind die Verantwortlichen bei dresden elektronik davon überzeugt, bei der Auswahl der geeigneten Testwerkzeuge die richtige Entscheidung bei Lösungen von GÖPEL electronic getroffen zu haben. Vor allem der Support aus Jena war und ist ein entscheidendes Kriterium. „Eine schnelle Unterstützung im Bedarfsfall ist sehr wichtig“, sagt Hans-Dieter Prange. „Gerade im Fall von VarioTAP musste alles zusammenpassen“. Dass alles zusammenpasste, belegt seine Abschlussbemerkung: „Wir wissen den Support seitens GÖPEL electronic sehr zu schätzen“. Die Anwender von Produkten aus dem Haus dresden elektronik dürften dem zustimmen.
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2019.06.17 21:26 V13.3.21-1