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© cumypah dreamstime.com Analysen | 17 April 2013

Intel-Gewinneinbruch im Blick

Intel spürt die Flaute im PC-Markt. Im ersten Quartal sank der Gewinn um ein Viertel auf knapp 2,1 Milliarden Dollar. Der Umsatz ging um 2,5 Prozent auf 12,6 Milliarden Dollar zurück.

Besonders das PC-Geschäft lief deutlich weniger profitabel. Das operative Ergebnis in diesem Bereich fiel von knapp 3,5 auf gut 2,5 Milliarden Dollar. Der Umsatz verringerte sich von 8,5 auf rund acht Milliarden Dollar. Intel ist mit einem Marktanteil von rund 80 Prozent der mit weitem Abstand größte Hersteller von Chips für klassische Personal Computer. Das Geschäft mit Notebooks und Desktop-Rechnern, in denen meist Intel-Prozessoren stecken, war im ersten Quartal jedoch erneut stark geschrumpft. Die Marktforscher von IDC haben ein Minus von 14 Prozent errechnet. Zum einen greifen die Kunden lieber zu Smartphones und Tablet-Computern. Zum anderen schreckte das Microsoft-Betriebssystem Windows 8 laut den IDC-Experten mit seinem neuen Design die Kunden eher ab. Intel versucht seine Abhängigkeit von klassischen Computern zu verringern. Bei den boomenden Smartphones und Tablets ist der Chip-Riese trotz jahrelanger Anstrengungen aber bisher nur in wenigen Geräten vertreten - verspricht aber einen Ausbau der Marktanteile mit neuen Technologien. Außerdem arbeitet Intel in den USA an einem ambitionierten Videodienst aus dem Internet. Der Bereich Prozessoren für Server lief deutlich besser. Der Umsatz stieg um gut sieben Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis blieb mit einem Rückgang um fünf Prozent auf rund 1,1 Milliarden Dollar relativ stabil. Insgesamt waren die Zahlen keine große Überraschung, die Aktie konnte nach Börsenschluss in New York sogar leicht zulegen.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-2