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© ermess dreamstime.com Analysen | 15 April 2013

Siemens ist bereit für die Zukunft

Siemens stellt eine Studie vor, die die Meinung von 550 Entscheidern der Industrie zur Entwicklung der weltweiten Produktions- und Absatzmärkten widerspiegelt.
Der Technologie-Konzern rechnet mit weiter voranschreitender Digitalisierung und Vernetzung sämtlicher Einheiten industrieller Produktion, was sich wiederum positiv auf die Produktivität auswirkt. Für Siemens bedeutet das ein neues Zeitalter der Produktion. Siegfried Russwurm, CEO des Sektors Industry und Mitglied des Vorstands bei Siemens, sagt: "Noch nie hat sich die Fertigungswelt und Produktionstechnik so schnell und grundlegend verändert wie heute." Eine entscheidende Rolle spiele dabei die Industrie-Software, da sie das Zusammenwachsen von Engineering und Produktion ermöglicht und damit die Entwicklungs- und Produktionsprozesse wesentlich verbessert. Immerhin soll der Markt für industrielle IT und Software in den kommenden Jahren um durchschnittlich 8 Prozent pro Jahr wachsen – doppelt so schnell wie der Industriesektor insgesamt. Folgerichtig investierte der Konzern seit 2007 4 Milliarden Euro in Firmen- und Technoliogiezukäufe in diesem Bereich. Fällt das Stichwort Industrie 4.0 differenziert Russwurm jedoch. Er redet von industrieller Evolution, statt Revolution: "Die zunehmende IT-Durchdringung und wachsende Integration aller Technologien in der Industrie vollzieht sich aus heutiger Sicht in evolutionären Schritten." Allerdings, fügt er hinzu, könne sich die vollständig IT-basierte Interaktion zwischen Mensch, Maschine und Produkt rückblickend doch als Revolution erweisen. Ein Schritt in diese Richtung ist das TIA-Portall (Totally Integrated Automation). Mit dieser Engineering-Plattform lassen sich Planungs-, Engineering- und Produktionsprozesse mit den entsprechenden elektrischen und mechanischen Systeme verknüpfen.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-1