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© alexandr malyshev dreamstime.com Elektronikproduktion | 10 April 2013

Aixtron leitet Arbeitspaket 'Produktion' im EU-Projekt Graphen

Im Großprojekt "Graphen – Flaggschiff für die Forschung“, mit dem die Europäische Union wichtige Zukunftstechnologien langfristig fördern will, wird Aixtron eine zentrale Rolle übernehmen.

Als Mitglied des Konsortiums wird der deutsche Anlagenbauer sein Prozess-Knowhow über die Abscheidung von Graphen einbringen und damit das Arbeitspaket „Produktion“ leiten. AIXTRON Vorstandsmitglied Dr. Bernd Schulte gratulierte den Projektverantwortlichen und Partnern: „Wir freuen uns, bei dieser zukunftsorientierten Forschungsinitiative mitzuwirken, die sehr positive Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft haben wird." „Durch die Weiterentwicklung unserer aktuellen Anlagengeneration wird AIXTRON skalierbare Prozesse zur Verfügung stellen, mit denen die Projektpartner hochwertiges Graphen entwickeln können“, ergänzt Dr. Ken Teo, Leiter des Nanoinstruments-Bereichs. „Dazu werden wir gemeinsam mit den Firmen, die Graphen im industriellen Maßstab herstellen, und den Endanwendern aus der Industrie prozessierte Graphenschichten für eine Reihe von Anwendungen bereitstellen – etwa für die drahtlose Kommunikation, die Display-Technik, für Sensoren und Energiespeicher. Hier bietet sich eine einzigartige Gelegenheit zur Interaktion, die uns helfen wird, die Anforderungen von Wissenschaftlern und industriellen Endanwendern gleichermaßen zu verstehen." Um die gesamte Wertschöpfungskette für ein neuartiges Material wie Graphen aufzubauen und in seine Endanwendungen zu überführen, müsse langfristig investiert werden, so Dr. Schulte. Mit der Zusage der EU, das Projekt über zehn Jahre zu fördern, würde dies nun möglich. Er sehe darin auch AIXTRONs strategische Ausrichtung bestätigt, langfristig auf die Herstellung neuer elektronischer Zukunftsmaterialien wie Graphen zu setzen. Die Chalmers University of Technology in Schweden steuert das „Graphen-Flaggschiff“ mit Professor Jari Kinaret als leitendem Direktor. Dabei sind 126 akademische und industrielle Forschungsgruppen in 17 europäischen Ländern zu koordinieren. Die EU fördert das Konsortium aus Wissenschaftlern und Industriepartnern während einer 30-monatigen Startphase mit 54 Millionen Euro, die über die 10-jährige Projektlaufzeit auf insgesamt eine Milliarde Euro aufgestockt werden sollen. Auch das Programm Horizont 2020 und zahlreiche lokale Programme verschiedener EU-Länder werden sich an dem Projekt beteiligen.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1