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© heintje joseph lee dreamstime.com Elektronikproduktion | 09 April 2013

Continental investiert in Russland 20 Millionen Euro

Der Continental-Konzern baut seine Präsenz in Russland weiter konsequent aus. Die Division Powertrain investiert am Standort Kaluga rund 20 Millionen Euro in ein neues Werk.

Dafür wurde heute im Beisein des Gouverneurs der Region Kaluga der Grundstein gelegt. Mit diesem Engagement erweitert der internationale Automobilzulieferer seine Kapazitäten für die Produktion von Motorsteuergeräten und auch Kraftstofffördereinheiten beträchtlich. „Der russische Fahrzeugmarkt gehört zu den am schnellsten wachsenden Märkten weltweit. Continental ist deshalb auch hier weiterhin auf Expansionskurs und wird sich als der international führende Elektronikzulieferer positionieren“, sagte José Avila, Leiter der Division Powertrain und Mitglied im Continental Vorstand. Die nach Continental Standard erstellten Fertigungsanlagen des neuen Werks sind auf ein Volumen von jährlich bis zu einer Million Motorsteuergeräte ausgelegt. Damit soll die steigende Nachfrage nach leistungsfähigen, aber sparsamen elektronisch gesteuerten Motorsystemen erfüllt werden. In Grundstück, Gebäude und Anlagen werden knapp 20 Millionen Euro fließen. Der Bau bietet eine Nutzfläche von rund 7.200 Quadratmetern und wird Mitte des Jahres fertiggestellt sein. Der eigentliche Produktionsbeginn ist auf Februar 2014 terminiert. Mit der Inbetriebnahme des neuen Werks plant Continental Powertrain bis 2016 etwa 100 neue Arbeitsplätze. Heute arbeiten rund 400 Mitarbeiter für den gesamten Konzern am Standort Kaluga, davon mehr als 230 für den Automotive Bereich. Der russische Automobilmarkt bleibt auch nach dem WTO-Beitritt des Landes bis zum Ende der Dekade stark reguliert. Um hohe Importzölle zu vermeiden, intensivieren die internationalen Automobilhersteller die Fahrzeugproduktion im Inland. Im Zuge dessen baut auch Continental seine Präsenz stetig aus. „Wir haben das Spektrum an Modulen und Komponenten, die wir vor Ort fertigen, seit Gründung des Standorts in 2007 kontinuierlich erweitert. So unterstützen wir die Strategie unserer Kunden nachhaltig“, erläuterte Christian Kögl; er ist CEO der Landesgesellschaft Continental Automotive Systems RUS und leitet die Division Powertrain in Russland. Der Industriepark „Kaluga Süd“ liegt in unmittelbarer Nähe zu den Montagewerken von Volkswagen, Volvo Truck und PSA. Die Investition ist Teil der Umsetzung eines entsprechenden Abkommens mit dem regionalen Gouvernement aus dem Sommer 2011. Ihr folgen weitere: Die Continental Rubber Group errichtet für 240 Millionen Euro ein neues Reifenwerk, das Ende des Jahres eröffnen und im ersten Schritt einen Ausstoß von jährlich vier Millionen Pneus ermöglichen wird. Dabei werden zu den 200 vorhandenen 400 neue Arbeitsplätze geschaffen. ContiTech baut für einen zweistelligen Millionenbetrag ein Werk zur Produktion von Komponenten für Klimaanlagen und Servolenkungen. Die Inbetriebnahme ist ebenfalls zum Jahresende vorgesehen. Bis 2015 werden dort 160 weitere Mitarbeiter beschäftigt sein.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1