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© mablelo dreamstime.com Analysen | 04 April 2013

Weltmaschinenumsatz 2012 erreicht neues Rekordniveau

Nach SchÀtzungen der VDMA-Volkswirte stieg der globale Maschinenumsatz (ohne Serviceleistungen) 2012 um nominal zehn Prozent auf ein neues Rekordniveau von 2.250 Milliarden Euro.
Der deutsche Maschinenbau (250 Milliarden Euro) liegt auf Platz vier im Weltranking. China (678 Milliarden Euro) ist mit Abstand grĂ¶ĂŸter Maschinenproduzent, gefolgt von den USA (330 Mrd. Euro) und Japan (266 Milliarden Euro). China produzierte ein Drittel des Weltumsatzes China behauptete auch 2012 seine Ausnahmestellung im globalen Maschinenbau: Das Land produzierte Maschinen und Anlagen im Wert von 678 Milliarden Euro, ein Plus von zwanzig Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil des Landes am Weltumsatz liegt nun bei 30 Prozent. Mehr als in den Vorjahren wurde Chinas nominales Wachstum 2012 durch VerĂ€nderungen des Wechselkurses gepuscht. Denn preis- und wechselkursbereinigt betrug das Plus „lediglich" rund sieben Prozent. Deutschland auf Platz vier der Weltrangliste Deutschland ist mit rund 250 Milliarden Euro Umsatzvolumen viertgrĂ¶ĂŸtes Produktionsland im globalen Maschinen- und Anlagenbau. GegenĂŒber dem Vorjahr ist der Umsatz um nominal drei Prozent gestiegen. Der Anteil am Weltmaschinenbau betrug somit elf Prozent. Mit großem Abstand folgt Italien mit 104 Milliarden Euro auf Platz fĂŒnf. Allerdings musste der italienische Maschinenbau ein Umsatzminus verkraften. Der Abstand zu Deutschland hat sich damit abermals vergrĂ¶ĂŸert. Asien ist grĂ¶ĂŸte Fertigungsregion fĂŒr Maschinen- und Anlagenbau Mit Blick auf die Weltregionen gibt es im Maschinenbau drei große Fertigungszentren: Asien, Europa und Amerika. Asien ist bereits seit 2009 grĂ¶ĂŸte Fertigungsregion im Maschinen- und Anlagenbau, vor allem durch die dynamische und beinahe kontinuierliche Entwicklung in China. Die HĂ€lfte der weltweit produzierten Maschinen wird mittlerweile in Asien gefertigt. Neben China (Platz 1 im LĂ€nder-Ranking) und Japan (3) sind auch SĂŒd-Korea (6) und Indien (10) in der TOP-10-LĂ€nderliste zu finden. Europa steht fĂŒr fast ein Drittel des Weltmaschinenumsatzes. Der Maschinenbau wuchs hier mit drei Prozent nur unterdurchschnittlich. (Allerdings muss beachtet werden, dass bei diesem einheitlich in Euro gerechneten internationalen Vergleich sich die Werte der Nicht-Euro-LĂ€nder bereits durch die Aufwertungen der meisten WĂ€hrungen gegenĂŒber dem Euro erhöht haben. Die WechselkursverĂ€nderungen lassen somit die Zuwachsrate von nahezu allen Nicht-Euro-LĂ€ndern deutlich positiver ausfallen als in nationaler WĂ€hrung.) Neben Deutschland (Platz 4) und Italien (5) zĂ€hlen das Vereinigte Königreiche (7) und Frankreich (8) zu den grĂ¶ĂŸten Produktionsstandorten. Nachdem der Anteil Amerikas mehrere Jahre sukzessive zurĂŒckgegangen war, stabilisiert er sich seit 2010 bei nun 18 Prozent. Mit Brasilien hat es 2012 ein weiteres Land des amerikanischen Kontinentes unter die ersten zehn LĂ€nder im Weltranking geschafft.
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2019.02.21 14:28 V12.2.5-1