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© kornwa dreamstime.com Analysen | 03 April 2013

Wechselhafte Wirtschaftslage hinterlässt Spuren

Die instabile Wirtschaftslage hat bei Unternehmen der Mikrotechnik, Nanotechnik und neuen Materialien in Europa Spuren hinterlassen. Immerhin wird fĂŒr 2013 ein leichter AufwĂ€rtstrend erwartet.
Die Wirtschaftsdatenerhebung des IVAM Fachverband fĂŒr Mikrotechnik bestĂ€tigt, momentan ist die Stimmung in der Branche verhalten. Im vergangenen Jahr liefen die GeschĂ€fte bei gut einem Drittel der Unternehmen schlechter als zu Jahresbeginn erwartet. WĂ€hrend sich Personal- und Auftragslage im Schnitt leicht verbessert haben und die Produktion ĂŒberwiegend stabil geblieben ist, sind die Absatzzahlen zurĂŒckgegangen. Das Fehlen finanzieller Mittel fĂŒr die strategische Unternehmensentwicklung, Expansion oder Investition in Innovationen bleibt eine Wachstumsbremse. Gerade einmal 7 Prozent der Unternehmen hatten 2012 mehr Mittel fĂŒr die Unternehmensfinanzierung zur VerfĂŒgung als im Vorjahr. Nur 16 Prozent waren 2012 in der Lage, mehr zu investieren als im Vorjahr. Der Außenhandel hat sich im vergangenen GeschĂ€ftsjahr eher bescheiden entwickelt, womit sich der Trend der Vorjahre fortsetzt. In Gesamteuropa sind die Exportquoten in den Branchen Mikrotechnik, Nanotechnik und neue Materialien 2012 relativ stabil geblieben. Um ihre WettbewerbsfĂ€higkeit in AuslandsmĂ€rkten zu sichern, werden die Unternehmen kĂŒnftig stĂ€rker versuchen, in China und den anderen BRIC-Staaten sowie in den kĂŒrzlich zu IndustrielĂ€ndern aufgestiegenen MĂ€rkten Fuß zu fassen, indem sie Kooperationen eingehen oder Niederlassungen einrichten. MĂ€rkte in Brasilien, Russland, Indien und China sowie in Israel, Taiwan und SĂŒdkorea möchten die Unternehmen kurz- und mittelfristig stĂ€rker erschließen.
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