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© dimitry romanchuck dreamstime.com Elektronikproduktion | 13 November 2012

Leoni steigert Erlöse bis Ende September um 5%

Leoni steigerte den konzernumsatz im dritten quartal 2012 gegenüber dem vergleichbaren vorjahreszeitraum
um knapp 5 prozent auf 954,7 Mio. Euro (Vorjahr: 913,1 Mio. Euro).
Von Januar bis September 2012 erhöhte sich das Geschäftsvolumen ebenfalls um rund 5 Prozent oder
124,0 Mio. Euro auf 2.891,4 Mio. Euro (Vorjahr: 2.767,4 Mio. Euro). Aus eigener Kraft wuchs Leoni um 87,3 Mio. Euro, vor allem durch die bis zum Stichtag starke Nachfrage der Automobilindustrie in den USA und Asien. Der Anfang 2012 komplett übernommene südkoreanische Bordnetz-Hersteller Daekyeung (inzwischen Leoni Wiring Systems Korea) steuerte 86,1 Mio. Euro bei. Dagegen führte der im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Kupferpreis zu einem negativen Effekt von 49,4 Mio. Euro.

Das Konzern-EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) lag im dritten Quartal 2012 bei 52,7 Mio. Euro (Vorjahr: 54,6 Mio. Euro). In den ersten neun Monaten insgesamt stieg das EBIT auf 197,2 Mio. Euro (Vorjahr: 183,6 Mio. Euro); darin ist ein positiver Sondereffekt von 28,3 Mio. Euro aus dem im März erfolgten Verkauf der Leoni Studer Hard AG enthalten.

Im Unternehmensbereich Wiring Systems (WSD) erhöhte sich der Außenumsatz im dritten Quartal 2012 gemessen am entsprechenden Vorjahreswert um gut 13 Prozent auf 537,5 Mio. Euro (Vorjahr: 474,5 Mio. Euro) und in den ersten neun Monaten 2012 insgesamt um rund 12 Prozent auf 1.663,2 Mio. Euro (Vorjahr: 1.448,0 Mio. Euro). Dabei vergrößerten sich sowohl die Lieferungen an die Automobilhersteller als auch an die Nutzfahrzeugindustrie. Das Segment-EBIT lag im dritten Quartal 2012 mit 25,5 Mio. Euro deutlich unter dem Vergleichswert von 35,1 Mio. Euro und nach neun Monaten bei 102,8 Mio. Euro (Vorjahr: 110,4 Mio. Euro). Bemerkbar machten sich hier vor allem ein negativer Ergebnisbeitrag von Leoni Wiring Systems Korea, der aus höheren Integrations- und Anlaufkosten resultierte, sowie Restrukturierungsaufwendungen, vorwiegend aufgrund der Schließung eines Standortes in Tunesien.

Im dritten Quartal gingen weitere neue Bestellungen für Bordnetz-Systeme und Kabelsätze von verschiedenen Automobilherstellern ein. Damit verfügt der Unternehmensbereich über ein mittelfristiges Auftragsbuch (bis 2017) von rund 11 Mrd. Euro (Vorjahr: gut 10 Mrd. Euro).

Der Unternehmensbereich Wire & Cable Solutions (WCS) erzielte im dritten Quartal 2012 einen Außenumsatz von 417,3 Mio. Euro nach 438,6 Mio. Euro im sehr starken vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Von Januar bis September des laufenden Jahres lag der Umsatz mit 1.228,2 Mio. Euro um 4 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresniveau von 1.279,3 Mio. Euro. In den Sommermonaten entwickelte sich insbesondere das Geschäft mit Automobilleitungen und Kabelsätzen für Medizintechnik und Hausgeräte weiterhin gut, während die Nachfrage in den Bereichen Automatisierungstechnik, Solarindustrie und Infrastruktur sowie nach Datenkabeln nachließ. Das Segment-EBIT verbesserte sich im dritten Quartal 2012 deutlich auf 27,3 Mio. Euro (Vorjahr: 19,3 Mio. Euro). Nach neun Monaten wurde inklusive des Sonderertrags aus dem Verkauf der Leoni Studer Hard AG ein EBIT von 94,3 Mio. Euro ausgewiesen (Vorjahr: 73,1 Mio. Euro).

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2018.06.15 00:12 V9.6.1-1