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© rob hill dreamstime.com Elektronikproduktion | 02 November 2012

Steht Sharp kurz vor dem Bankrott?

Riesige Verluste und eine Firma, die nicht weis, ob sie genügend Zeit für eine Umstrukturierung haben. Ein düsterer Tag für den japanischen Elektronik-Riese Sharp.
Sharp musste einen Umsatzrückgang von 16 Prozent im Jahresvergleich hinnehmen. Der Umsatz fiel im 1H des Geschäftsjahres 2012 (endete 30. September 2012) auf JPY 1.1 Billionen (EUR 10.6 Milliarden). Der Nettoverlust lag bei JPY 387,6 ​​Milliarden - nicht vergleichbar mit dem Verlust von (nur) JPY 39,8 Milliarden aus dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Sharp schreibt zudem, dass erhebliche Zweifel bestehen, ob das Unternehmen in der Lage sein wird sich aus dieser schwierigen Situation zu befreien.

ANM. D. REDAKTION_ "Sharp is in circumstance in which material doubt about its assumed going concern is found"


Restrukturierungsmaßnahmen wurden angekündigt: bis März 2013 sollen 5'000 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Darüber hinaus plant Sharp die Zahl seiner weltweiten Fertigungsstätten zu reduzieren. Wie bereits berichtet, führt das Unternehmen derzeit Gespräche mit dem EMS-Riesen Foxconn. Man verhandelt seit Monaten, Sharp ist jedoch zuversichtlich, dass man sich bis März 2013 einigen wird.

Sharp fügt an, dass auch andere Allianzen berücksichtigt werden.

Zu allem Überfluss musste Sharp auch seine Prognose für das Gesamtjahr überarbeiten. Das Unternehmen prognostiziert nun einen Umsatz von rund JPY 2,46 Billionen (verglichen mit JPY 2,50 Billionen).
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1 EUR = 103.64 JPY according to oanda.com 021012

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