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Elektronikproduktion | 24 Juli 2012

Grundig setzt auf selbst entwickeltes Planungstool

Grundig Business Systems (GBS) setzt in der Produktion auf ein neues effizientes Hilfsmittel. Das Planungs- und Informationstool (kurz: PIT) wurde von GBS selbst entwickelt und ermöglicht das Eingeben wichtiger Produktionsvorgaben.
In dieses System ĂŒbertragen Fertigungs- und Teamleiter von GBS wöchentlich die Soll-Vorgaben fĂŒr die Produktion der GBS-eigenen sowie der Fremd-Produkte. So zeigt das PIT beispielsweise an, welche GerĂ€te produziert werden mĂŒssen, die gewĂŒnschte Anzahl und die geplante Zeit, in der die Produkte hergestellt werden sollen. „Die Eingaben basieren auf unseren Planungsmeetings, zum Beispiel mit der Materialwirtschaft, und stehen spĂ€testens ab Donnerstagnachmittag bereit. So ist sichergestellt, dass jede Arbeitsgruppe am Freitag ihren Plan fĂŒr die kommende Woche vorab besprechen kann“, sagt Fertigungsleiter Martin Halwas, der die Idee zu PIT hatte. Programmiert wurde PIT von einem Kollegen aus der Entwicklung. „Dank diesem Tool weiß jeder Mitarbeiter ganz genau, was er in welcher Zeit leisten muss“, so Halwas. An das PIT sind die Whiteboards und das PrĂ€mienzeiterfassungssystem gekoppelt. So können sich die Mitarbeiter fĂŒr die verschiedenen PrĂ€miengruppen anmelden, fĂŒr die sie arbeiten. Mittlerweile werden bis zu 195 Produkte in 25 PrĂ€miengruppen ĂŒber PIT verwaltet. Die Plan-Vorgaben werden ĂŒber eine Schnittstelle vom PIT an die Whiteboards ĂŒbergeben. Auf diese greifen die Mitarbeiter ĂŒber diverse PC-Arbeitsstationen mit dem Internet-Explorer zu. Die Whiteboards zeigen nicht nur an, was die einzelne Arbeitsgruppe in der Woche leisten muss, sondern auch die aktuelle Ist-Situation. „Das heißt, die Mitarbeiter wissen immer, wo sie stehen: Wie viele GerĂ€te haben sie bereits produziert und in welcher Zeit“, sagt Halwas. Die Ergebnisse werden an das PrĂ€mienzeiterfassungssystem weitergegeben. So kann ausgewertet werden, ob die Mitarbeiter bei der Produktion der geforderten GerĂ€te unter der vorgegebenen Zeit geblieben sind und somit eine zusĂ€tzliche PrĂ€mie erhalten. „Um die ProduktivitĂ€t zu steigern, sollte eine Firma stets die eigenen zur VerfĂŒgung stehenden Mittel einer PrĂŒfung unterziehen. Das haben wir gemacht und aus unseren Erkenntnissen heraus die fĂŒr uns optimale Lösung gefunden“, sagt Halwas. Mittlerweile habe sich so die operative Wertschöpfung im ersten Halbjahr 2012 um 18 Prozent gegenĂŒber dem ersten Halbjahr 2011 verbessert.
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