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Elektronikproduktion | 11 Mai 2012

Wachstumskurs der straschu Elektronikgruppe

Zur Stärkung des Kerngeschäftes investierte die straschu Elektronikgruppe in den vergangenen Monaten in die Modernisierung und Erweiterung des Maschinenparks insgesamt 2,5 Mio. Euro.
In der Leiterplattenfertigung wurde ein zusätzlicher Fingertester mit acht Softtouch-Nadeln zur Vermeidung von Beschädigungen oder Abdrücken auf den Prüflingen und zwei neue Bohr- und Fräsmaschinen zum Fräsen und für nicht durchkontaktierte Bohrungen bei der Leiterplattenproduktion angeschafft.

Eine Besäummaschine inkl. Roboter für saubere Kanten bei Multilayern vervollständigen die Investitionen bei der straschu Leiterplatte in Oldenburg. Bei der Rostocker Schablonenfertigung erfolgte die Inbetriebnahme einer Anlage zum Elektropolieren, um die Schablonendurchbrüche zu glätten und um damit ein optimales Auslöseverhalten der Lotpaste beim Druck zu erhalten.

Im Fertigungszentrum der Industrie-Elektronik werden im Juni 2012 zwei neue Hochleistungs-SMD-Bestückungsautomaten für alle gängigen Bauformen ab 01005 in Betrieb genommen. Im Bereich „Testen“ wurde ein Boundary Scan Testsystem angeschafft und ein hauseigenes Funktionstestsystem entwickelt und realisiert. Das Testsystem basiert auf den langjährigen Erfahrungen mit eigengefertigten Baugruppen in Bezug auf Prüftiefe, Kosten und Nutzen.

Mitte des Jahres wird die straschu Industrie-Elektronik mit einem Neu- und Er­weiterungsbau beginnen.

Insgesamt werden die Büro- und Produktionsflächen um 4.000 m2 auf insgesamt 7.000 m2 vergrößert. Mit dieser Investition plant das Unter­nehmen das Leistungsspektrum als modEMS-Dienstleister weiter zu vervollständigen. So sollen zukünftig Sondertechniken wie Lackieren, Beschichten und Vergießen von Baugruppen direkt im Fertigungszentrum erfolgen.

Weiterhin beinhaltet die mittelfristige Planung die Einrichtung eines EMV-Labors (Elektromagnetische Verträglichkeit) und die Möglichkeit weitere SMD-Linien zu betreiben. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Komplettsystemen wird der Bereich „Mechanik“ ständig weiter ausgebaut und benötigt mehr Raum.

Hier werden vorgeprüfte Baugruppen, Kabelbäume und Frontplatten in kundenspezifische Gehäuse montiert. Zum Abschluss wird das Gerät oder System noch einmal komplett getestet. Insgesamt trägt diese Gebäude­erweiterung zur Optimierung des Produktionsflusses und der Erhöhung der Durchlaufgeschwindigkeit in der Fertigung bei.

Um den Anforderungen der Kunden aus dem Bereich Medizintechnik zukünftig in vollem Umfang gerecht zu werden, hat sich die straschu Industrie-Elektronik im Feb­ruar 2012 zusätzlich zur ISO 9001 auch nach ISO 13485 zertifizieren lassen. Ins­besondere das Risikomanagement und die Rückverfolgbarkeit von medizinelektronischen Produkten sind ein Hauptmerkmal der Norm.

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