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© tom schmucker / dreamstime.com Elektronikproduktion | 10 Mai 2012

Bestechung, Politik und Mord im Thales und DCNS Fall

Ein Gericht in Paris hat Untersuchungen zu Zahlungen von DCNS und Thales eingeleitet. Dabei geht es einen Vertrag mit der malaysischen Marine aus dem Jahr 2002.
Die Untersuchung könnte den malaysischen Premierminister Najib Razak und einen ehemaligen politischen Berater mit Bestechung und Mord in Verbindung bringen.

Das Gericht stützt sich auf zwei Zahlungen der französischen Unternehmen Thales International und DCNS; angeblich um sich den Liefervertrag zweier Scorpene U-Boote an die malaysische Marine zu sichern. Zu dieser Zeit war Najib Razak Verteidigungsminister. Besonders Augenmerk liegt zudem auf der Rolle seines politischen Beraters Abdul Razak Baginda.

Eine Zahlung über EUR 114 Millionen ging an die malaysische Firma Perimekar für "logistische Unterstützung". Zum Zeitpunkt der Transaktion waren Baginda und seine Frau alleinige Eigentümer des Unternehmens. Eine weitere Zahlung über EUR 35 Millionen ging an eine Firma namens Terasasi; registriert auf Baginda und sein Vater.

Mörder?

Interessante Aspekte lieferm zudem die Ermittlungen im Zusammenhang mit der Ermordung des mongolischen Modells und Übersetzers Altantuya Shaariibuu, deren Körper im Oktober 2006 außerhalb von Kuala Lumpur gefunden wurde.

Altantuya, Ex-Liebhaber von Razal Baginda, hatte als Übersetzer an dem Scorpene Deal gearbeitet. Sie wurde zuletzt außerhalb Bagindas Haus gesehen. Ein handgeschriebener Brief, welcher nach ihrem Tod gefunden wurde, deutet darauf hin, dass sie USD 500'000 Schweigegeld von Baginda verlangte.

Baginda wurde wegen Mordes an Alrantunya angeklagt; zusammen mit Najibs Leibwächtern. Baginda lebt heute im Exil in Großbritannien, während den Bodyguards die Todesstrafe droht. Sie haben gegen das Urteil Berufung eingelegt.
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Quelle: Vancouver Sun

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2018.06.15 00:12 V9.6.1-1