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Elektronikproduktion | 08 Mai 2012

Bosch investiert in Rumänien

Die Bosch-Gruppe plant, in Cluj-Napoca/Rumänien einen Standort für die Fertigung und Entwicklung von elektronischen Steuergerä­ten für Kraftfahrzeuge zu errichten.
In einer ersten Ausbaustufe bis Ende 2013 sind hierfür Investitionen von 77 Millionen Euro vorgesehen. Die Bau­arbeiten sollen im zweiten Quartal 2012 beginnen, die Fertigung soll Mitte 2013 aufgenommen werden. Dabei entstehen Gebäude mit einer Gesamt­fläche von rund 38 000 Quadratmetern. In Cluj-Napoca sollen bis Ende des kommenden Jahres etwa 340 Mitarbeiter in der Fertigung und Entwicklung beschäftigt sein. In den Folgejahren soll der Standort weiter ausgebaut werden.

Cluj-Napoca liegt rund 300 Kilometer nordwestlich von Bukarest. Der neue Standort gehört organisatorisch zum Bosch-Geschäftsbereich Automotive Electronics, der elektronische Steuergeräte, Halbleiter und Sensoren für den Einsatz in der Automobiltechnik sowie in anderen Bereichen fertigt. Der Geschäftsbereich verfügt über 17 Fertigungsstandorte weltweit und beschäftigt rund 20 000 Mitarbeiter.

Die Bosch-Gruppe ist bisher in Rumänien mit drei Standorten vertreten. In Bukarest ist eine Vertriebsgesellschaft für Elektrowerkzeuge, Thermotech­nik, Sicherheitstechnik und Kraftfahrzeug-Handelserzeugnisse angesiedelt und in Timisoara ein Communication Center. In Blaj besteht ein Ferti­gungswerk für Lineartechnik, das zurzeit für die Fertigung von Kraftfahr­zeugtechnik erweitert wird. Insgesamt sind zurzeit rund 1 400 Mitarbeiter für Bosch in Rumänien tätig.

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