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Elektronikproduktion | 08 März 2012

Stabile Nettoerlöse bei Cicor

Stabile Nettoerlöse trotz stark belastender externer Faktoren bei der Cicor Group – Wachstumsfinanzierung gesichert

Cicor, mit Sitz in Boudry (Schweiz), wies im Geschäftsjahr 2011 nach Berücksichtigung aller belastenden externen Faktoren einen leichten Rückgang der Nettoerlöse um 2,3% auf CHF 178,7 Mio. (2010: CHF 183,0 Mio.) aus. Der Geschäftsverlauf wurde durch den starken Schweizer Franken, die Naturkatastrophen in Asien und erneut gekürzte Investitionen der öffentlichen Haushalte als Folge der im zweiten Halbjahr angespannten Wirtschaftslage markant gehemmt. In lokalen Währungen stiegen die Nettoerlöse um 4,8% an. Trotz des Gegenwindes entwickelten sich vorab die Sektoren Medizinaltechnik, industrielle Anwendungen und Automobil & Transport erfreulich. Der Betriebserfolg EBIT vor Restrukturierungskosten erreichte CHF 2,3 Mio. (2010: CHF 5,3 Mio.). Aufgrund der Bildung von notwendigen Restrukturierungsrückstellungen resultiert ein Verlust von CHF 2.4 Mio. (2010: CHF 0.1 Mio. Gewinn). Ohne Restrukturierungskosten wäre der Reingewinn auf CHF 2,2 Mio. (2010: CHF 1,5 Mio.) angestiegen. Entscheidende Investitionen in zukünftiges Wachstum Die Cicor Gruppe stärkte mit der Gründung einer eigenen Firma in China und dem eingeleiteten Aufbau einer Vertriebsgesellschaft in den USA ihre globale Verankerung. In nur fünf Monaten baute Cicor in Suzhou neue Produktionskapazitäten auf. Diese sind dank neuen Grossaufträgen bereits gut ausgelastet, heisst es beim Unternehmen.Parallel beschleunigt der neue Hub in Minnesota den Ausbau der Präsenz in Amerika. Weiter eröffnete Cicor ein 3D-MID-Technologiezentrum in Boudry, Schweiz. Von der Investition in diese zukunftsweisende Schlüsseltechnologie verspricht sich Cicor entscheidende Wettbewerbsvorteile. Der PCB Division gelang es 2011 trotz markanten Währungseinflüssen die Nettoerlöse auf Vorjahresniveau zu halten. Sie erreichten CHF 36,3 Mio. (2010: CHF 36,5 Mio.; -0,6%). Das operative Ergebnis (EBIT) betrug CHF -5,1 Mio. (2010: CHF -0,5 Mio.). Vor den Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der Schliessung der Photochemie AG, die vollumfänglich dem Geschäftsjahr 2011 belastet wurden, verbesserte sich der EBIT leicht mit CHF -0,4 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Darin enthalten sind die Anlaufkosten des in Boudry eröffneten 3D-MID Technologiezentrums. Das Geschäftsergebnis der PCB Division war geprägt von den Naturkatastrophen in Asien. Zudem entwickelten sich im zweiten Halbjahr die Märkte für hochkomplexe Leiterplatten deutlich rückläufig. Die ME Division erwirtschaftete 2011 einen Nettoerlös von CHF 28,7 Mio. (2010: CHF 30,3 Mio.). Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte CHF -0,032 Mio. (2010: CHF 2,6 Mio.). Die RHE Microsystems GmbH in Radeberg, Deutschland, erwirtschaftete ein erfreuliches Rekordergebnis. Vor allem die Bereiche Mikromontage und Dickschichttechnologie verzeichneten ein kräftiges Wachstum und trugen wesentlich zur Stabilisierung des Divisionsergebnisses bei. Einziger Wermutstropfen war der Investitionsstopp im Kernenergiesektor. Die Produktionsstandorte Reinhardt Microtech in Ulm, Deutschland, und Wangs, Schweiz, litten unter dem Wegfall oder den Verzögerungen von Aufträgen der öffentlichen Hand. Die ES Division erwirtschaftete 2011 trotz Währungsverlusten einen Nettoerlös leicht über Vorjahr von CHF 94,9 Mio. (2010: CHF 93,8 Mio.). Das operative Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 4,3% auf CHF 4,0 Mio. an (2010: CHF 2,5 Mio.). Dabei gelang es im zweiten Halbjahr, den hohen währungsbedingten Preisdruck dank den beiden Produktionsstandorten in Bronschhofen, Schweiz, und Arad, Rumänien, etwas abzuschwächen. Die erfreuliche Entwicklung drückte sich auch im Gewinn von verschiedenen Grossaufträgen in den Bereichen Medizinal-, Gebäude- und Verteidigungstechnik aus. Der Geschäftsverlauf der Asia Division litt 2011 unter der gedrückten Konsumentenstimmung und der destabilisierten und geschwächten lokalen Wirtschaft im Nachgang zu den Naturkatastrophen in Japan und Thailand. In diesem schwierigen Marktumfeld erzielte die Asia Division 2011 einen Nettoerlös von CHF 19,9 Mio. (2010: CHF 23,1 Mio.). 14,2% des Rückgangs sind auf Währungseinflüsse zurückzuführen. Zudem entgingen Cicor aufgrund der Wirtschaftslage verschiedene Opportunitäten, was den Umsatz weiter schmälerte. Das operative Ergebnis verminderte sich auf CHF 1,1 Mio. (2010: CHF 1,9 Mio.). Bereinigt um die Anlaufkosten der neugegründeten Suzhou Cicor Technology Co. Ltd. beträgt der EBIT 8,3% (2010: 8,5%).
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