Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© ZVEI Elektronikproduktion | 24 November 2011

Export der Elektroindustrie wächst weiter

Mit einem Ausfuhrvolumen von 13,5 Mrd. Euro hat die deutsche Elektroindustrie im September dieses Jahres drei Prozent mehr exportiert als vor einem Jahr. Rund 80 Prozent der Firmen erwarten in den kommenden drei Monaten zunehmende oder stabile Ausfuhrgeschäfte.
„Damit setzt sich das Wachstum der Branchenexporte in moderatem Tempo weiter fort“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. Von Januar bis September 2011 beliefen sich die gesamten Elektroausfuhren auf 112 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von acht Prozent gegenüber Vorjahr.

Die Importe elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse nach Deutschland sind im September um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Sie betrugen 11,7 Mrd. Euro. In den ersten drei Quartalen 2011 summierten sich die Einfuhren auf 95 Mrd. Euro – ein Plus von zweieinhalb Prozent gegenüber 2010.

Während die Elektroexporte nach Europa insgesamt im September dieses Jahres um ein Prozent gegenüber Vorjahr gestiegen sind, gingen die Ausfuhren in die Eurozone um zwei Prozent zurück. „Verantwortlich hierfür waren vor allem rückläufige Exporte nach Italien und Spanien von minus 19 bzw. minus fünf Prozent“, so Dr. Gontermann. Die Elektroausfuhren nach Frankreich haben dagegen im September um sieben Prozent gegenüber Vorjahr zugelegt.

Zwischen Januar und September 2011 lagen die Exporte nach Europa um sechs und diejenigen in den Euroraum um vier Prozent über ihrem jeweiligen Vorjahreslevel. Die Ausfuhren nach Italien sind hier mit einem Plus von zehn Prozent gegenüber Vorjahr noch stärker gestiegen als die Exporte nach Frankreich mit plus fünf Prozent. Die Ausfuhren nach Spanien waren mit minus vier Prozent indessen auch über den gesamten Zeitraum der ersten neun Monate dieses Jahres rückläufig.

„Die Exporterwartungen der deutschen Elektrofirmen haben sich im Oktober 2011 den zweiten Monat in Folge wieder leicht verbessert“, betonte Dr. Gontermann.

Kommentare

Kritische Kommentare sind erlaubt und auch erwünscht. Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistische / homophobe und verletzende Äusserungen sind nicht erlaubt und werden entfernt.
Weiterführende Erläuterungen finden Sie hier.
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2018.05.11 10:46 V9.5.4-2