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Elektronikproduktion | 23 November 2011

NSN streicht 17'000 Stellen

Nokia Siemens Networks plant Reduzierung der weltweiten Belegschaft um ca. 17.000 und kündigte ein umfangreiches, globales Restrukturierungsprogramm an.
Nokia Siemens Networks plant sein Geschäft neu auszurichten und sich auf mobiles Broadband (auch optisch), so genanntes Customer Experience Management und Dienstleistungen zu fokussieren. Es ist geplant, Geschäftsbereiche, die nicht konsistent mit der neuen Strategie sind, zu veräußern oder wertsteigernd (‚managed for value‘) zu führen.

Restrukturierungsprogramm

Nokia Siemens Networks plant seinen non-IFRS annualisierten operativen Aufwand und seine Fertigungsgemeinkosten um 1 Milliarde EUR bis Ende 2013 zu senken, im Vergleich zu Ende 2011. Es wird erwartet, dass die Einsparungen zum Großteil durch die Verschlankung der Organisation erzielt werden, aber auch in Bereichen wie Real Estate, Informationstechnologie, Beschaffungskosten für Produkte und Dienstleistungen sowie allgemeine Verwaltungskosten.

Nokia Siemens Networks plant die weltweite Zahl seiner Mitarbeiter bis Ende 2013 um etwa 17.000 zu senken. Es wird erwartet, dass dieser geplante Abbau durch die Anpassung der Belegschaft an die neue Unternehmensstrategie getrieben wird sowie durch eine Reihe von Produktivitäts-und Effizienzmaßnahmen.

Es wird weiterhin erwartet, dass diese geplanten Maßnahmen die Eliminierung der Matrix-Organisationsstruktur des Unternehmens beinhaltet, die Zusammenführung von Standorten, den Transfer von Aktivitäten zu globalen Lieferzentren, die Konsolidierung von bestimmten zentralen Funktionen, Kostensynergien durch die Integration der Wireless Assets von Motorola, Effizienz in der Dienstleistungs- Organisation und eine unternehmensweite Vereinfachung von Prozessen.

Nokia Siemens Networks wird den Prozess der Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern im Einklang mit den jeweiligen länderspezifischen Rechtsvorschriften aufnehmen, um für die notwendige Reduzierung sozialverträgliche Lösungen zu finden.

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