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Elektronikproduktion | 11 November 2011

Neue Technologie beim EMS-Spezialisten productware GmbH

Der auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spezialisierte High Mix/Low Volume-EMS-Dienstleister productware GmbH, Dietzenbach bei Frankfurt, ist ab sofort in der Lage, komplette Baugruppen in Wismut-Lötung zu verarbeiten oder teilweise Nachlötungen mit Niedrigtemperatur vorzunehmen.
Spezielle, immer öfter zum Einsatz kommende und besonders empfindliche Bauteile wie zum Beispiel Hochfrequenz-Filter, LED-Komponenten oder LCD-Anzeigen bereiteten in der Vergangenheit zunehmend Probleme hinsichtlich der Temperaturtoleranz bei Standard-Lötvorgängen in der Dampfphasenlötung. Da hier mit einer festgelegten Mediumtemperatur im Bereich von +230 °C bis +235 °C gearbeitet wird lassen sich Bauteile, die für den bleifreien Lötprozess nur bis max. +200 °C spezifiziert sind, nicht mehr verarbeiten.

Um jedoch weiterhin die Vorteile der Dampfphasenlötung mit seinem sicheren und schonenden Lötprozess zu nutzen, hat productware eine Dampfphasen-Lötanlage für die Prozesstemperatur bis +170 °C ausgerüstet, in der RoHS-konforme Lötungen mit einer Wismut-Legierung vorgenommen werden können. Zum Einsatz kommt ein Dampfphasen-Reflow-Lötsystem von Asscon Systemtechnik, befüllt mit Galden) HS170 (Siedetemperatur +170 °C). Als Lotpaste wird Indium 5.7LT verwendet. Mit der Lotpaste, die auf einer Zinn-Silber-Legierung (57Bi42Sn1Ag) basiert, wurden bisher gute Erfahrungen gemacht und beste Ergebnisse erzielt.

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