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Elektronikproduktion | 01 November 2011

Handke Industrie Software und Mimot kooperieren

Mimot und Handke Industrie Software haben sich zusammengetan, um eine intelligente L├Âsung zur Verbesserung der Wertsch├Âpfung der SMT Fertigung zu entwickeln.
Die Anforderungen der SMT Fertigung steigen stetig. Grosse Produktionsst├╝ckzahlen und Variantenvielfalt stehen im Gegensatz zur Anforderung bei steigender St├╝ckzahl kosteng├╝nstig und qualitativ hochwertig zu produzieren. Die schnelle Bereitstellung von Material und Werkzeugen ist hier der entscheidende Faktor um Umr├╝stzeiten zu verk├╝rzen und somit Produktionskosten zu sparen.

Hierbei spielt die Identifizierung der gesamten Produktionsmaterialien f├╝r den kompletten SMT- Fertigungsprozess eine entscheidende Rolle. Parallel dazu beginnt im Wareneingang die Produkt- Traceability durch die Registrierung aller Bauteile und Chargen.

R├╝stkreislauf beginnt bereits im Wareneingang

Die Identifizierung und Erfassung aller Chargen und Bauteile im Fertigungsbetrieb muss bereits im Wareneingang stattfinden. Unterschiedlichste Lieferanten-Barcodes werden ├╝ber einen Scan-Vorgang identifiziert und mit einer Unique-ID gekennzeichnet dem Lager zugef├╝hrt. Unbekannte Chargen werden im System per Handeingabe bekannt gemacht und erhalten danach ihre Unique-ID.

Kurze R├╝stzeiten durch neues Manufacturing Logistic System

Die Firma Mimot entwickelt dazu das Manufacturing-Logistic-Terminal, kurz ML Terminal genannt, zum R├╝sten, Kommissionieren und Lagern aller an der kompletten SMT-Linie ben├Âtigten Bauteile und Werkzeuge. Gurtrollen, Jetec-Trays und Stangenmagazine, sowie Feeder, Pipetten, Tools, Schablonen, Testadapter usw. werden ├╝ber die zugeh├Ârige Software, auftragsbezogen und direkt an dem integrierten R├╝stplatz bereitgestellt bzw. vorger├╝stet.

Ein intelligenter R├╝stwagen nimmt die losbezogene Kommission auf und dient zum Transport an die Maschinen. Die kurzen Zugriffszeiten und Transportwege ergeben k├╝rzeste Reaktionszeiten bei geringem Arbeitsaufwand und minimalen Stillstandszeiten der Maschine. Die voll- bzw. teilautomatisierte Bereitstellung in Verbindung mit einer optischen Benutzerf├╝hrung vom R├╝stplatz ausgehend ├╝ber den R├╝stwagen bis zu den Maschinen gew├Ąhrleistet geringste Fehlerraten.

Das Zusammenspiel von Maschinen- und Software-Intelligenz, der reibungslose Datenaustausch zwischen ERP- und Fertigungs-Ebene sind die effektiven Bausteine zur Kostenminimierung.

Abr├╝sten und R├╝cklagerung

Im umgekehrten Fall des Abr├╝stens und der R├╝cklagerung tauschen die kpl. SMT Produktionslinie und Software ebenfalls Daten aus. Neue Auftragslisten werden mit dem Status der R├╝stung abgeglichen. Die einzelnen Maschinen geben nicht ben├Âtigte Feederrollen, bzw. Werkzeuge mit deren ID-Nummer zur Abr├╝stung frei. Diese werden ├╝ber das Software-System zur├╝ck in das Terminal gebucht. Parallel werden neue, zu r├╝stende Materialien f├╝r die R├╝stung bereitgestellt.

Konfigurieren statt Programmieren

Intelligente Schnittstellen-Agenten organisieren die Daten├╝bernahme aus verschiedensten Dateiformaten. F├╝r Neuinstallationen entf├Ąllt aufw├Ąndiger und kostspieliger Programmieraufwand und garantiert somit die unkomplizierte Integration des Systems in bestehende Anlagen mit unterschiedlichsten IT-Strukturen.
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Autor: Michaela R├Âgner, Handke Industrie Software GmbH
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