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Elektronikproduktion | 09 August 2011

Zollner setzt auf Lösungen von MicroNova

Die MicroNova AG hat bei der Zollner Elektronik AG ein umfassendes Paket zur Testautomatisierung und zur Simulation installiert, um sicherheitskritische Steuergeräte für die Automotive-Sparte zu überprüfen.

Zollner mit Hauptstandort in Zandt im Bayerischen Wald nutzt einen Hardware-in-the-Loop-(HiL)-Simulator des Typs NovaSim Fullsize mit integriertem Emulator. Außerdem setzt das Unternehmen seit Inbetriebnahme des HiL-Simulators die von MicroNova gemeinsam mit Audi und Volkswagen entwickelte Lösung zur Testautomatisierung EXAM (EXtended Automation Method) ein. MicroNova begleitete Zollner während des Entwicklungsprozesses als Gesamtintegrator. In diesem Zusammenhang übernahm das Unternehmen die Entwicklung und Inbetriebnahme des HiL-Testsystems und die Integration eines Emulators der Firma SET GmbH. Darüber hinaus installierte MicroNova vor Ort die als Freeware erhältliche Testautomatisierung EXAM. Nach der Installation von EXAM hatte MicroNova auch die Mitarbeiter von Zollner vor Ort geschult und gemeinsam Testfälle durchgeführt. Ein eigens für die Zollner Elektronik AG erstelltes Konzept ermöglicht es, das Testen mit EXAM optimal zu nutzen. Simulation und Testautomatisierung aus einer Hand "Der hohe Entwicklungs- und Vernetzungsgrad moderner Steuergeräte fordert nicht nur ein maßgeschneidertes Testsystem, sondern stellt auch spezielle Anforderungen an den ganzen Testprozess und somit auch an die Test-Toolkette“, erläutert Hubert Kraus, Entwicklung Leiter Qualität bei der Zollner Elektronik AG. "Bei der Entwicklung sicherheitskritischer Systeme werden von den geltenden Standards hohe Ansprüche an den Entwicklungs- und Testprozess gestellt. Dazu zählt auch die lückenlose Durchgängigkeit und Nachvollziehbarkeit von der Anforderung bis hin zum Testergebnis. Die Kombination aus EXAM und NovaSim mit Emulator ist ein wesentlicher Baustein, um diese Ansprüche zu erfüllen.“ Die Emulation ermöglicht Betriebszustände einzustellen, welche nur sehr schwer oder gar nicht mit realen Maschinen zu erreichen sind. Der Emulator bietet einen weiten Variationsbereich der Maschinenparameter sowie eine hohe Flexibilität, so dass ein sehr guter Abgleich an reale E-Maschinen möglich ist. Der Einsatz realer Komponenten würde es zwar ermöglichen, Steuergeräte unter realistischen Bedingungen zu qualifizieren – dieses Vorgehen hat jedoch einen Nachteil: "Der Aufwand, Maschinenparameter zu variieren oder kritische Arbeitspunkte zu betreiben, ist unverhältnismäßig hoch. Überdies wäre zusätzlich eine weitere E-Maschine notwendig, um ein Gegenmoment zu erzeugen“, erklärt Franz Dengler, Leiter Hardware-in-the-Loop bei MicroNova. „Eine elegante Alternative ist es daher, elektrische Antriebskomponenten durch eine Emulation der E-Maschine nachzubilden – in diesem Fall durch die Emulation eines Brushless-DC-Motors der SET GmbH.“
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2019.09.20 17:48 V14.4.1-2