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© Siemens Elektronikproduktion | 14 Juli 2011

Nokia und Siemens: Gute Miene zum bösen Spiel

Nach monatelangen BemĂŒhungen geben Nokia und Siemens die KĂ€ufersuche fĂŒr das unprofitable Joint Venture Nokia Siemens Networks (NSN) vorerst auf.
Nach einer Reihe allesamt erfolgloser VerkaufbemĂŒhungen obliegt es nun Nokia und Siemens die Sanierung NSNs in die eigenen HĂ€nde zu nehmen.

Der finnische Handyhersteller und sein deutscher Partner scheinen jedoch weiterhin gute Miene zum bösen Spiel zu machen und geben bekannt, als Alleineigner den Marktwert des gemeinsamen Unternehmens steigern zu wollen. NSN ließ zudem verlauten, man habe den Einstieg von Finanzinvestoren "fertiggeprĂŒft".

GerĂŒchten zufolge sollte NSN in den Besitz eines Konsortiums, bestehend aus Gores Group und Platinum Equity, ĂŒbergehen. Zeitweise war auch von Interessensbekundungen seitens KKR und TPG die Rede. Nach monatelangen Spekulationen und Informationen aus nicht nĂ€her indentifizierten Unternehmenskreisen steht nun jedoch fest: Die Odyssee um eine KĂ€ufersuche nimmt kein Happy End.

NSN hatte nach dem Start 2007 mit hohen Verlusten zu kÀmpfen, seit Ende vergangenen Jahres aber krÀftiges Wachstum beim Umsatz und eine positive Entwicklung beim Betriebsergebnis verzeichnet. 2010 fuhr NSN einen operativen Verlust von 686 Millionen Euro ein, 2009 waren es noch 1,6 Milliarden Euro.

Das Unternehmen, mit jeweils gleichgroßen Siemens- und Nokia-Anteilen, beschĂ€ftigt mehr als 60.000 Mitarbeiter in 150 LĂ€ndern.


Quelle: dpa/tc
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