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Embedded | 01 April 2011

Kontron rechnet 2011 mit nachhaltigem Aufschwung

Die Kontron AG strebt für das Geschäftsjahr 2011 ein signifikantes Wachstum bei Umsatz und Ergebnis an.

Das Unternehmen rechnet mit einem nachhaltigen Aufschwung. Allein im ersten Quartal soll aufgrund des hohen Auftragsbestandes und der positiven Geschäftsentwicklung eine Steigerung des Umsatzes gegenüber dem Vorjahreszeitraum (97,7 Mio. Euro) von rund 30% auf über 120 Mio. Euro erreicht werden. Für das Gesamtjahr geht Kontron von einem Umsatzanstieg auf bis zu 550 Mio. Euro aus. Es wird eine EBIT-Marge von 8-9% angestrebt. Umsatz steigt 2010 auf 509,5 Mio. Euro, Auftragsbestand bei 438,1 Mio. Euro Im Geschäftsjahr 2010 konnte der Umsatz nach kontinuierlichen Steigerungsraten pro Quartal auf 509,5 Mio. Euro gegenüber 468,9 Mio. Euro im Vorjahr gesteigert werden. Dabei wurde im vierten Quartal mit 162,8 Mio. Euro (plus 20% gegenüber dem Vorjahreszeitraum) bereits eine neue Bestmarke erzielt. Zusammen mit dem hohen Auftragsbestand von 438,1 Mio. Euro zum Jahresende sind dies laut Vorstand deutliche Indikatoren für den profitablen Wachstumskurs. Auf der Ergebnisseite sollen 2011 vor allem durch die kontinuierlichen Kostensparmaßnahmen sowie die volle Konzentration auf das margenstarke Core Embedded Computer-Geschäft Steigerungen erzielt werden. Kontinuierliche Steigerungen im Jahr 2010 Solide Ausgangsbasis für das angestrebte Wachstum ist vor allem die Entwicklung im zweiten Halbjahr 2010, in dem das Geschäft deutlich anzog. So stieg der Umsatz, der im ersten Quartal noch mit 97,7 Mio. Euro unter dem Eindruck der Krise stand, stetig an: auf 116,1 Mio. Euro im zweiten Quartal, auf 132,9 Mio. Euro im dritten Quartal und schließlich auf 162,8 Mio. Euro im vierten Quartal als neue Bestmarke (plus 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Damit lag der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2010 bei 509,5 Mio. Euro gegenüber 468,9 Mio. Euro im Vorjahr. Das entspricht einer Steigerung von 8,7 Prozent. Diese Steigerung konnte erreicht werden, obwohl sich Kontron im Jahre 2010 aus dem margenschwachen Volumengeschäft mit Produktadaptionen und Auftragsfertigungen (Electronic Manufacturing Service, EMS) in Asien zurückgezogen hat. Starkes Europa- und Amerika-Geschäft Starke Impulse gingen 2010 besonders von Europa aus, dessen regionaler Anteil am Gesamtumsatz der Kontron AG von 40 auf 46 Prozent stieg. Amerika entwickelte sich weiter sehr stabil und steigerte seinen Anteil am Gesamtumsatz von 31 auf 37 Prozent. Bedingt durch den Rückzug aus dem EMS-Geschäft ging der Anteil der Emerging Markets von 28 Prozent im Vorjahr auf 17 Prozent zurück. In den vertikalen Märkten wirkte sich nicht nur der Aufschwung des Maschinenbaus positiv aus. Neben der industriellen Automation entwickelten sich die Bereiche Telekommunikation, Medizintechnik und Energie sehr stabil. Aber auch der vormals krisengeschüttelte Bereich Infotainment erzielte Zuwachsraten, ebenso wie das Segment Sicherheit. Auftragslage auf hohem Niveau Der strategische Verzicht auf das margenschwache Volumengeschäft bedingte auch leichte Veränderungen bei den Design Wins, die zwar leicht unter Vorjahreswert, aber weiterhin auf sehr hohem Niveau notierten. Ihr Volumen lag Ende 2010 bei 306,1 Mio. Euro gegenüber 361 Mio. Euro im Vorjahr, die Anzahl betrug 465 gegenüber 447 im Vorjahr. Der Auftragsbestand kletterte zum Jahresende auf 438,1 Mio. Euro (Vorjahr: 305,9 Mio. Euro). Risikovorsorge belastet Ergebnis Mitte 2010 musste eine Risikovorsorge in der malayischen Gesellschaft aufgrund des Verdachts auf organisierten Betrug gebildet werden. Insgesamt hatte dieser Betrugsfall im Geschäftsjahr 2010 einen negativen Ergebniseffekt von 33,8 Mio. Euro. Ohne diesen Effekt wäre das EBIT nicht minus 5,8 Mio. Euro gewesen sondern hätte rund 28 Mio. Euro betragen. Gegen alle Schuldner und Beteiligten des Betrugsfalls wurde Klage eingereicht. Den auf das lokale Management und das asiatische EMS-Geschäft beschränkten Fall haben Vorstand und Aufsichtsrat auch zum Anlass genommen, die Compliance- und Risiko-Management-Systeme im Gesamtkonzern zu überprüfen und gezielt zu verbessern. Im vierten Quartal wurden zusätzlich 3,1 Mio. Euro für Restrukturierungen in Nordamerika und Europa ergebniswirksam zurückgestellt. Reorganisation und Restrukturierung Kontron hat laut Gehrmann die zurückliegende Rezession genutzt um weitere Kosteneinsparungen zu erzielen. Dabei wurden Bereiche der Supply Chain nach Asien verlagert, das Einkaufsteam in Taiwan verstärkt und der Entwicklungsbereich reorganisiert und zentralisiert, um effizienter zu arbeiten. Außerdem wurde 2010 entschieden, drei deutsche Gesellschaften zu verschmelzen und die übrigen europäischen Gesellschaften dieser neuen Gesellschaft zuzuordnen. Auch in Nordamerika stehen nun die US-amerikanische und die kanadische Tochtergesellschaft unter einheitlicher Leitung. Weitere Prozesse und Systeme sollen schrittweise global vereinheitlicht werden, um effizienter und schneller agieren zu können.
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-1