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© Infineon Komponenten | 22 Februar 2011

Infineon mit Innovationspreis für Sicherheitstechnologie

Infineon Technologies wurde fĂŒr „Integrity Guard“ in der Kategorie „Großunternehmen“ mit dem Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft fĂŒr die beste technologische Innovation ausgezeichnet.
Infineon hat die Sicherheitstechnologie „Integrity Guard“ fĂŒr Anwendungen entwickelt, bei denen sensible Daten besonders gut und lange gesichert sein sollen. Beispiele sind Kreditkarten und hoheitliche Dokumente wie der elektronische Reisepass oder der neue deutsche Personalausweis. Konventionelle Sicherheits-Chips werden fĂŒr diese Anwendungen bald nicht mehr ausreichen. Heute werden Daten zwar verschlĂŒsselt gespeichert, zur Verarbeitung werden sie jedoch wieder entschlĂŒsselt – ein mögliches Einfallstor fĂŒr Hacker. Infineons Entwicklern ist es mit „Integrity Guard“ gelungen, Daten auf Sicherheits-Chips nicht nur verschlĂŒsselt zu speichern, sondern auch verschlĂŒsselt zu verarbeiten. Selbst wenn Hacker die Daten abhören könnten, erhielten sie nur verschlĂŒsseltes Datenrauschen, mit dem sie nichts anfangen können. ZusĂ€tzlich zur vollstĂ€ndigen VerschlĂŒsselung ĂŒber den gesamten Datenpfad verfĂŒgen Infineons Sicherheits-Chips mit „Integrity Guard“ eine ausgeklĂŒgelte Fehlererkennung. Die beiden Recheneinheiten ĂŒberwachen sich gegenseitig. Fehler, die von Hacker-Manipulationen rĂŒhren, werden erkannt und Schutzmaßnahmen eingeleitet: Die laufende Rechenoperation wird beispielsweise abgebrochen. Infineon ist bereits mehr als dreizehn Jahre der WeltmarktfĂŒhrer bei Chips fĂŒr Kartenanwendungen. Das Unternehmen hielt laut der aktuellen Studie vom Oktober 2010 des Marktforschungsunternehmens Frost & Sullivan im Jahr 2009 einen Anteil von 27 Prozent am etwa 1,76 Milliarden US-Dollar umfassenden Weltmarkt fĂŒr Chipkarten-ICs.
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