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Komponenten | 12 August 2009

Enormes Wachstum für Pico-Projektoren bei Handys und anderen mobilen Geräten

Die Fähigkeit, Displaygrößen-Begrenzungen mobiler Elektronikgeräte zu überwinden, beschert den, z. B. in Smartphones integrierten, Pico-Projektoren gemäß iSuppli in den nächsten vier Jahren eine Stückzahlerhöhung auf das Sechzigfache

Die Verkäufe von Embedded Pico-Projektoren werden auf über 3 Millionen in 2013 steigen, ausgehend von weniger als 50000 in diesem Jahr. iSuppli definiert Pico-Projektoren als Front-Projektoren, die weniger als 0,9 kg (2 pounds) wiegen und ohne Batterie eine Größe von weniger als 983 cm³ (60 in³) besitzen. Trotz ihrer kompakten Maße generieren Pico-Projektoren große Anzeigen. Einige von ihnen bringen helle Bilder mit einer Diagonale von 50 Zoll auf Wände oder sonstige Oberflächen. Das Bild zeigt die von iSuppli prognostizierten Verkaufszahlen für Pico-Projektoren für die nächsten Jahre. Die Verbindung von kleiner Gerätegröße mit großen Bildanzeigen prädestiniert Pico-Projektoren für den Einsatz in kompakten, mobilen Geräten. „Mobile elektronische Geräte ermöglichen sowohl Privatpersonen als auch Geschäftsleuten hohe Mobilität. Eine steigende Zahl von Anwendern nutzen Produkte wie Smartphones und Netbook PCs als primäre Plattform für allgemeine Computeranwendungen und Internet-Zugriff“, erläutert Sanju Khatri, Principal Analyst Signage/Projection bei iSuppli. „Eine wesentliche Hürde für den Einsatz der mobilen Geräte für solche Anwendungen war bisher deren, im Vergleich zu Desktop-PCs, kleine Anzeige. Embedded Pico-Projektoren versprechen eine wesentliche Vergrößerung der Anzeigen und verbessern damit ganz wesentlich die Eignung mobiler Geräte als primäre Computer- und Internet-Plattformen.“ Pico-Projektoren werden sich wahrscheinlich zuerst im Businessbereich durchsetzen. Sie ermöglichen es Geschäftsleuten, ihre Präsentationen direkt mit ihren mobilen PCs, Smartphones oder PDAs zu halten. Sie üben jedoch auch eine starke Anziehungskraft auf Consumer aus, da sie ihnen die großformatige Anzeige von Videos, Internetseiten und sonstigen Anwendungen ermöglichen. Smartphones sind ein vielversprechendes Marktsegment für Embedded Pico-Projektoren. Samsung Electronics Co. Ltd. gab bereits im Januar auf der International Consumer Electronics Show (CES) mit der Präsentation seines Show-Smartphones den Startschuss für diesen Markt. Das „Show“, das bisher ausschließlich in Südkorea verkauft wird, benutzt Texas Instruments Inc. Digital Light Processing (DLP) Projektionstechnologie. Weitere Smartphones mit Pico-Projektoren werden voraussichtlich bald folgen. Neben DLP und anderen Mikro-Elektromechanischen (MEMS) Display-Technologien ist auch die Liquid Crystal on Silicon (LCOS) Technologie sehr vielversprechend für den Embedded Pico-Projektor Markt. Als Anwendungsbeispiel für die LCOS-Technologie hat Nikon für September die Digitalkamera Coolpix S1000pj angekündigt, die auf der Pico-Projektions-Technologie für die Anzeige von Bildern und Videos beruht. Obwohl iSuppli den Pico-Projektoren ein rasantes Wachstum prophezeit, werden sie bis 2013 trotzdem nur einen sehr geringen Teil der Gesamtverkäufe mobiler Geräte betreffen. „Das Wachstumspotenzial für Embedded Pico-Projektoren wird in den nächsten Jahren vor allem aufgrund der Leistungsaufnahme, der Größe und der Produktions-Herausforderungen begrenzt bleiben“, sagt Khatri. „Sobald diese Themen gelöst sind, werden Pico-Projektoren im breiten Massenmarkt mobiler elektronischer Geräte auftauchen.“
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2019.04.18 05:19 V13.0.9-1