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© bellemedia dreamstime.com Markt | 26 März 2020

maxon bereitet sich auf Kurzarbeit vor

Die COVID-19-Situation führt auch bei maxon zu Engpässen in der Materialversorgung und zu Auftragsrückgängen. Deshalb bereitet sich der Antriebsspezialist darauf vor, ab 1. April 2020 in Kurzarbeit zu gehen. Das schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Einerseits habe die Nachfrage nach Antrieben für Beatmungsgeräte, Laborautomaten oder Wärmebildkameras stark zugenommen. Gleichzeitig aber würden viele Kunden ihre Firmen schließen, was zu einem drastischen Auftragsrückgang in den nächsten Wochen führen werde. Die größte Herausforderung für das Unternehmen ist dabei die Materialversorgung. Die Lücken in der Lieferkette häufen sich und es ist davon auszugehen, dass sich die Situation weiter verschlechtern wird, heißt es weiter. Mit dem Mittel der Kurzarbeit und einem Sparprogramm will maxon nun die Betriebssicherheit über die kommenden Monate sicherstellen. Die Kurzarbeit dürfte früher oder später die allermeisten der rund 1.300 Mitarbeitenden in der Schweiz betreffen - im Einkauf, in Entwicklung, Produktion, Verkauf und Servicestellen. maxon werde dazu laufend die Situation analysieren und Anpassungen vornehmen. Das Unternehmen will weiterhin an allen fünf Wochentagen produzieren. In den vergangenen Wochen wurden verschiedenste Maßnahmen umgesetzt, um eine Verbreitung des COVID-19-Virus im Betrieb zu verhindern.
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2020.06.09 11:27 V18.6.11-1