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© Zollner Markt | 13 März 2020

Zollner aktiviert Notfallplan gegen Corona-Infizierungen

Nach einem ersten, mittlerweile als unbegründet nachgewiesenen Corona-Verdachtsfall unter den Mitarbeitern intensiviert die Zollner Elektronik AG ihre Notfallmaßnahmen. Die präventiven Bestandteile des Notfallplans würden besonders das Hauptwerk Zandt betreffen, heißt es in einer Mitteilung.

Das dortige Werksgelände werde in sieben Zonen aufgeteilt. Mitarbeiter verschiedener Zonen haben nur noch minimal direkte persönliche Berührung miteinander. Diese Vorsichtsmaßnahme, die ab kommende Woche (16.3.2020) umgesetzt wird, soll das Gesundheitsrisiko für die Mitarbeiter in Zandt deutlich verringern und gleichzeitig im Ernstfall den Geschäftsbetrieb dort bestmöglich aufrechterhalten. „Die derzeitige Lage ist eine doppelte Herausforderung für uns. Wir fühlen uns unseren Kunden verpflichtet und möchten den Vereinbarungen mit ihnen so gut wie möglich nachkommen. Gleichzeitig haben wir eine Verantwortung für unsere Mitarbeiter. Ihre Gesundheit steht für uns an oberster Stelle. Mit dem Notfallplan und speziell dem Zonenkonzept in Zandt versuchen wir, beides in Einklang zu bringen“, sagt Johann Weber, Vorstandsvorsitzender der Zollner Elektronik AG. Das Werk Neukirchen beim Heiligen Blut hatte zum Wochenstart den Betrieb vorsorglich nicht aufgenommen, weil ein Mitarbeiter als Kontakt ersten Grades einer positiv getesteten Person galt. Nachdem eine Liste seiner Kontaktpersonen erstellt und das Werk nach den Vorgaben des zuständigen Gesundheitsamts intensiv gereinigt worden war, konnte der Standort Neukirchen nach drei Tagen wieder die Arbeit aufnehmen. Der Test des Mitarbeiters hat inzwischen ergeben, dass er nicht infiziert ist. Zollner hat nach eigenen Angaben die Erfahrungen aus Neukirchen dazu genutzt, um das Vorgehen bei einem Corona-Fall unter den Mitarbeitern weiter zu optimieren. Sollte es notwendig sein, wird der betreffende nationale oder internationale Standort oder die betroffene Zone im Hauptwerk Zandt für circa zwei Tage geschlossen. So lange dauere es, bis die Intensivreinigung durchgeführt und die Liste der Kontaktpersonen erstellt ist. Diese Kontaktpersonen bleiben ihrem Arbeitsplatz für die Dauer der Inkubationszeit fern und arbeiten soweit möglich im Homeoffice. Damit diese Schritte notfalls im Hauptwerk in Zandt auf einen klar umrissenen räumlichen Bereich beschränkt werden und schneller ablaufen können, setzt die Zollner Elektronik AG das Zonenkonzept um. In nicht betroffenen Zonen könne der Geschäftsbetrieb währenddessen weiterlaufen.
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2020.11.27 15:37 V18.13.10-2