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© HIPA Markt | 16 August 2019

Doosan wird neue Fabrik im ungarischen Tatabánya errichten

Doosan wird seine europäische Kupferdünnschichtproduktion in Ungarn eröffnen. Im Rahmen der im November 2018 angekündigten Investition in Höhe von 100 Millionen Euro wird das südkoreanische Unternehmen seine neueste Fabrik im Industriepark Tatabánya errichten, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Die Kapazität der Anlage soll ausreichen, um den europäischen Bedarf über Jahre hinweg zu decken. Die Doosan-Gruppe mit ihrer über 120-jährigen Tradition ist in fast 40 Ländern vertreten. Ihr Umsatz im Jahr 2018 betrug über 16 Milliarden US-Dollar (ca. 14,3 Milliarden Euro). Die Gruppe beschäftigt zudem mehr als 38.000 Mitarbeiter weltweit. Doosan ist in zahlreichen Branchen von der Bauindustrie bis zur Elektronikbranche vertreten, öffnet sich aber mit seinen neuesten Entwicklungen auch der Automobilindustrie sowie 5G. Mit der Investition in Ungarn stärkt Doosan seinen Elektronikbereich, der in sieben Ländern produziert und rund 2.000 Mitarbeiter beschäftigt. Zu den wichtigsten Partnern gehören Apple, Cisco, Facebook, Huawei, Intel, Nokia, Samsung und SK Innovation. Dank der neuen Fertigungseinheit könne Doosan zu einem der wichtigsten Lieferanten von Kupferfolien auf dem Elektrofahrzeugmarkt in Europa werden. Aus dieser Position heraus werde man sich zukünftig verstärkt um den amerikanischen und chinesischen Markt bemühen. Zahlreiche Großunternehmen setzen verstärkt auf den Standort Ungarn. So haben sich in den vergangenen Jahren drei bedeutende asiatische Batteriehersteller für das osteuropäische Land entschieden: Samsung SDI und SK Innovation sowie die japanische GS Yuasa. Auch für Konzerne aus anderen Bereichen spielt Ungarn eine wichtige Rolle, weshalb sie hier ihre europäischen Produktionszentren aufgebaut haben.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-1