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© Airbus Group Markt | 30 November 2018

Eutelsat vergibt Satelliten-Aufträge an Airbus

Airbus soll im Auftrag von Eutelsat zwei HOTBIRD-Telekommunikationssatelliten der neuen Generation bauen. Diese sollen die aktuellen Satelliten ersetzen und die KapazitÀt der Premium-TV-Position 13° Ost von Eutelsat ausbauen.
Die beiden Satelliten wĂŒrden durch den „Superbeam“ zu einer Verbesserung der Leistungen in Europa und im Nahen Osten fĂŒhren, heißt es in einer Pressemitteilung von Airbus. Die Satelliten sollen ĂŒber die 102 Ku-Band-Transponder/Frequenzen volle Service-KontinuitĂ€t, sichere Implementierung und KapazitĂ€tsredundanz an der HOTBIRD-Position sicherstellen. Die HOTBIRD-Flotte bildet eine der grĂ¶ĂŸten Rundfunksysteme in Europa und versorgt mehr als 135 Millionen TV-Haushalte in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten mit 1.000 TV-KanĂ€len.

Die neuen Satelliten werden auf der Plattform Eurostar Neo basieren, dem neuen Standarddesign fĂŒr geostationĂ€re Telekommunikationssatelliten von Airbus. Eurostar Neo verbindet eine höhere NutzlastkapazitĂ€t sowie effizientere Energie- und Thermalregelungssysteme mit einer verkĂŒrzten Produktionszeit und optimierten Kosten.

Die Satelliten verfĂŒgen bei einer Startmasse von nur 4.500 Kilogramm ĂŒber eine elektrische Leistung von 22 Kilowatt. Start des ersten und zweiten vollelektrisch angetriebenen Hochleistungssatelliten Eurostar Neo ist fĂŒr 2021 geplant. Mehrere Elektrotriebwerke sollen fĂŒr eine schnellere Orbiterhöhung und schnellere Manöver im Zielorbit genutzt werden.

Nicolas Chamussy, Leiter von Space Systems bei Airbus: „Eutelsat wird Erstkunde von Eurostar Neo sein, unserem neuen Flaggschiff-Telekommunikationssatelliten“. Man freue sich sehr, diesen Vertrag mit dem langjĂ€hrigen Partner Airbus zu unterzeichnen. Dies sei ein weiterer Meilenstein, so Rodolphe Belmer, CEO von Eutelsat.

Die Entwicklung der Plattform Eurostar Neo von Airbus ist durch die EuropĂ€ische Weltraumorganisation ESA und Weltraumagenturen in ganz Europa im Rahmen der ARTES-14-Programmlinie unter der Leitung der ESA und der französischen Raumfahrtbehörde CNES unterstĂŒtzt worden, ebenso von der die britischen Raumfahrtbehörde UK Space Agency.
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2018.12.11 23:40 V11.10.6-1