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© lpkf Markt | 26 März 2018

LPKF schreibt wieder schwarze Zahlen

Der LPKF-Konzern schließt das Geschäftsjahr 2017 mit einem Umsatzplus von 12% und einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von EUR 4,0 Mio. ab.
Mit der erreichten EBIT-Marge von 3,9% sei der Vorstand des Lasermaschinenherstellers noch nicht zufrieden, sieht LPKF aber auf dem Weg zu einem profitablen Wachstumskurs.

Der Gesamtumsatz 2017 erreichte EUR 102,1 Mio. Alle vier Segmente des Unternehmens haben zum Umsatzwachstum beigetragen. Starkes Wachstum verzeichnete das Geschäft mit Systemen für die Strukturierung von Dünnschichtsolarzellen mit einem Plus von 48 %. Die Auftragseingänge erreichten 2017 EUR 113,2 Mio. und lagen 7 % über dem Vorjahresniveau. Der Auftragsbestand zum Jahresende lag mit EUR 38,8 Mio. sogar 39 % über dem Vorjahreswert von EUR 27,8 Mio. Daraus ergibt sich ein Book-to-Bill-Ratio von 1,1.

Verbessertes Management von Vorräten und Forderungen hielten auch unterjährig die Bestände auf niedrigerem Niveau, so dass das Net Working Capital am Jahresende bei EUR 33,3 Mio. (Vorjahr: EUR 35,2 Mio.) lag. Das Net Working Capital Ratio fiel dadurch auf 32,6 % im Vergleich zu 38,7 % im Vorjahr. Durch eine fokussierte Investitionstätigkeit konnte insgesamt ein positiver Free Cashflow von EUR 3,3 Mio. (Vorjahr: EUR - 1,8 Mio.) erzielt werden.

"Mit viel Disziplin ist es uns gelungen, die Kostenbasis weiter zu optimieren und damit eine gesunde Basis für zukünftiges profitables Wachstum zu schaffen," sagt Vorstandssprecher Kai Bentz. "2018 werden wir den Fokus verstärkt auf die Verbesserung der Profitabilität in den einzelnen Produktbereichen legen, insbesondere in den Segmenten Welding und Electronics." Um dabei auch den notwendigen Kapitaleinsatz zu optimieren, wurde die Kennzahl ROCE (Return on Capital Employed) als wesentliche Kennzahl stärker in den Fokus gerückt.

In der Forschung & Entwicklung konzentriert sich LPKF auf Zukunftstechnologien für Anwendungen, die Megatrends wie Miniaturisierung und die Digitalisierung weiter vorantreiben. Trotz der umfassenden Sparmaßnahmen hat das Unternehmen gezielt in ganz neue Technologien und Verfahren investiert.

Für 2018 rechnet der Vorstand bei einer stabilen Entwicklung der Weltkonjunktur mit einem Konzernumsatz zwischen EUR 103 Mio. und EUR 108 Mio. und einer Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE) zwischen 2 und 7 %. Dabei wird von einer EBIT-Marge von bis zu 6 % ausgegangen. Bis 2020 strebt LPKF an, ein ROCE zwischen 10 und 15 % zu erzielen. Diese Verbesserung soll sich aus einem wachsenden Geschäft vor allem mit neuen Produkten und einer optimierten Fixkostenbasis ergeben.

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2018.10.15 23:56 V11.6.0-1