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© Bundesheer / Pusch (nur zu Illustratioszwecken) Markt | 12 Februar 2018

Airbus: Verdacht der Bestechung nicht bestätigt

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft MĂŒnchen I betreffend Airbus Defence and Space GmbH im Zusammenhang mit dem Verkauf von Eurofighter Kampfflugzeugen an die Republik Österreich im Jahre 2003 sind beendet.
Ergebnis der seit 2012 andauernden Ermittlungen zeigt, dass sich der Verdacht der Bestechung nicht bestÀtigt hat.

Zur Beendigung des Ermittlungsverfahrens hat die Staatsanwaltschaft MĂŒnchen I einen Bußgeldbescheid gemĂ€ĂŸ Gesetz ĂŒber Ordnungswidrigkeiten in Höhe von EUR 81,25 Mio. erlassen. Der Betrag setzt sich zusammen aus einer Geldbuße von EUR 250'000 und einer Vorteilsabschöpfung von EUR 81 Millionen.

Die Airbus Defence and Space GmbH habe den Bescheid akzeptiert, heißt es in einer Mitteilung.

Der Bescheid basiert auf dem Vorwurf einer fahrlĂ€ssigen Aufsichtsverletzung durch nicht identifizierte frĂŒhere Mitglieder des Managements von Airbus Defence and Space GmbH. Der Bescheid stĂŒtzt sich auf die Annahme, wonach einzelne frĂŒhere Mitglieder des Managements es versĂ€umt hĂ€tten, angemessene interne Vorkehrungen zu treffen, um zu verhindern, dass Mitarbeiter Zahlungen an Business Partner ohne nachgewiesene dokumentierte Gegenleistung ausfĂŒhren.

Andererseits anerkenne der Bescheid ausdrĂŒcklich die erheblichen BemĂŒhungen seitens Airbus und seines Managements zur Verbesserung der Ethics & Compliance Organisation, die zur Schaffung einer neuen Compliance-Kultur und eines ernst zu nehmenden Compliance-Programms gefĂŒhrt hĂ€tten.

Seit Beginn der Ermittlungen hat Airbus mit der Staatsanwaltschaft MĂŒnchen I vollumfĂ€nglich zusammengearbeitet.
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2018.11.21 11:24 V11.9.8-1