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© stadler Markt | 24 Januar 2018

Stadler gewinnt zwei Aufträge in Polen

Für MPK Krakau baut Stadler 35 Strassenbahnen mit einer Option von 15 weiteren Fahrzeugen. Mit Koleje Mazowieckie schliesst Stadler einen Rahmenvertrag für die Lieferung von 71 FLIRT EMU ab.
Verkaufschef Peter Jenelten nach Polen gereist und hat dort gestern in Krakau und heute in Warschau je einen Vertrag für die Lieferung neuer Schienenfahrzeuge unterschrieben.

Nachdem Stadler vor über 10 Jahren ein eigenes Werk in Polen errichtete und eine Tochtergesellschaft gründete, war diese neben vereinzelten Aufträgen im Heimmarkt - für die regionalen Betreiber Koleje Mazowieckie, Koleje Śląskie und Łódzka Kolej Aglomeracyjna und den staatlichen Operator PKP Intercity - hauptsächlich im Export erfolgreich. Dass sich Stadler nun in zwei Fällen gegen die einheimische Konkurrenz in Polen durchsetzen konnte, ist für Peter Spuhler (Eigentümer und Verwaltungsratspräsident von Stadler) und sein Team ein grosser Erfolg: "Es hat sich gelohnt, dass wir hartnäckig geblieben sind. Am Ende hat sich die beste Qualität sowie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis durchgesetzt.“

Den Vertrag mit den Städtischen Verkehrsbetrieben Krakau (MPK) hat Stadler im Konsortium mit seinem Joint Venture Partner Solaris Bus & Coach gewonnen. Das Bestellvolumen für die 50 Fahrzeuge (35 + 15 in Option) beläuft sich auf PLN 363,5 Millionen (EUR 87 Mio.). Die Lieferung der ersten Strassenbahnen nach Krakau ist innerhalb von 24 Monaten geplant. Die letzten Fahrzeuge der Bestellung sollen innerhalb von 30 Monaten nach der Unterzeichnung des Vertrages ausgeliefert sein. Der reguläre Betrieb ist für 2020 geplant.

Mit der Bahngesellschaft Koleje Mazowieckie in Masowien konnte Stadler einen Rahmenvertrag für die Lieferung von 71 FLIRT EMU abschliessen. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf PLN 2,2 Milliarden (EUR 527 Mio.). Es handelt sich somit um die bisher grösste Ausschreibung für regionale Züge in Polen.

"Wir freuen uns sehr, dass wir die neue Ausschreibung von Koleje Mazowieckie gewonnen haben und dass wir somit die jüngste Generation an zuverlässigen, sicheren und komfortablen Fahrzeugen nach Masowien liefern können. Bahnbetreiber und Fahrgäste werden von den modernen Fahrzeugen gleichermassen profitieren“, sagte Peter Spuhler anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

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2018.09.17 15:35 V10.9.3-1