Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
© infineon Markt | 15 Juli 2015

Bundesregierung stärkt Mikroelektronik

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem sĂ€chsischen MinisterprĂ€sidenten Stanislav Tillich den Mikroelektronikstandort in Dresden besucht und dabei ein neues Rahmenprogramm der Bundesregierung zur Förderung von Forschung und Innovation in der Mikroelektronik angekĂŒndigt.
Das Programm soll durch das Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) in Zusammenarbeit mit weiteren Ressorts bis Ende des Jahres erarbeitet werden und mit einem Volumen von EUR 400 Millionen bis 2020 ausgestattet sein. Bundesforschungsministerin Wanka sagte: "Deutschland ist stark in der Mikroelektronik. Das hat uns der heutige Besuch hier in Dresden ganz klar vor Augen gefĂŒhrt. Die Konkurrenz schlĂ€ft aber nicht und die Digitalisierung schreitet schnell voran. Deshalb mĂŒssen wir unsere Forschung, aber auch gute Rahmenbedingungen fĂŒr Investitionen gemeinsam weiter ausbauen." Die Mikroelektronik sei insbesondere fĂŒr die Vernetzung von Produktion und Internet eine entscheidende Voraussetzung. "Wer Industrie 4.0 fördern will, braucht starke Chips. Ohne Sensoren sind Roboter "blind". Die Sensoren sind die Quelle der Daten, ĂŒber die wir bei Industrie 4.0 und Smart Services immer reden", so Wanka. Dresden ist einer der bedeutendsten Standorte der Mikroelektronik in Europa. Mikroelektronik ist in Europa insgesamt verantwortlich fĂŒr 200'000 direkte und mehr als 1 Million indirekte ArbeitsplĂ€tze. Viele Wertschöpfungsketten reichen heute ĂŒber Landesgrenzen hinweg, daher sind europĂ€ische Kooperationen fĂŒr viele deutsche und in Deutschland ansĂ€ssige Chip-Hersteller ebenso wichtig wie die Zusammenarbeit am Standort, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Dresdner Mikroelektronik-Cluster ist heute das grĂ¶ĂŸte in Europa. Mit rund 25.000 BeschĂ€ftigten erwirtschaftet die sĂ€chsische Mikro- und Nanoelektronik-Industrie einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro pro Jahr. Das BMBF hat den Auf- und Ausbau dieser SchlĂŒsselindustrie in und um Dresden seit der Wiedervereinigung in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen stark unterstĂŒtzt. Mit der Ansiedlung erfolgreicher Unternehmen flossen zusĂ€tzliche private Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe nach Sachsen. Aktuell hat der Chipherstellers Globalfoundries weitere Investitionen in Höhe von 220 Millionen Euro in Dresden fĂŒr neue Fertigungstechnologien mit FD-SOI-Technik angekĂŒndigt, heißt es weiter. In Dresden haben Bundeskanzlerin Merkel, Sachsens MinisterprĂ€sident Tillich und Bundesforschungsministerin Wanka Chipfabriken von Globalfoundries und Infineon besucht und mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft am Fraunhofer-Institut fĂŒr Photonische Mikrosysteme ĂŒber die strategische Zukunft der Mikroelektronik in Dresden, Deutschland und Europa diskutiert. ----- Bild: Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG, erklĂ€rt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Struktur eines Leistungshalbleiters auf einem 300-mm-DĂŒnnwafer V.l.n.r: Dr. Reinhard Ploss (Vorstandsvorsitzender Infineon Technologies AG), Stanislaw Tillich (MinisterprĂ€sident von Sachsen), Dr. Angela Merkel (Bundeskanzlerin), Prof. Dr. Johanna Wanka (Bundesministerin fĂŒr Bildung und Forschung), Mitarbeiterin von Infineon.
Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
2019.02.19 01:06 V12.2.0-2