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© dana rothstein dreamstime.com Markt | 30 April 2015

Jenoptik stellt langfristige Finanzierung neu auf

Der Jenoptik-Konzern hat erfolgreich neue Schuldscheindarlehen platziert. Das Interesse von Investoren an der Emission war sehr groß, heißt es in einer Kurzmeldung des UNternehmens
Insbesondere die bestehenden Gläubiger nutzten das Umtauschangebot und verlängerten ihre noch laufenden Schuldscheindarlehen aus dem Jahr 2011.

Das Gesamtvolumen der Schuldscheine, inklusive der noch bestehenden Darlehen aus dem Jahr 2011, hat sich von 90 Millionen Euro auf 125 Millionen Euro erhöht. Die neu ausgegebenen Schuldscheine haben Laufzeiten von fünf und sieben Jahren und werden variabel und fix verzinst. Aufgrund der hohen Nachfrage konnte der Zinssatz bei jeder der vier neuen Tranchen am unteren Ende der Vermarktungsspanne festgelegt werden.

Die Verzinsung liegt damit deutlich unter dem Niveau der Transaktion im Jahr 2011. Mit der Begebung der Schuldscheindarlehen sichert Jenoptik auch weiterhin eine Fristigkeit ihrer Finanzierungsstruktur im mittel- bis langfristigen Bereich. Mit den Erlösen aus der Transaktion werden die bestehenden Schuldscheindarlehen aus dem Jahr 2011 zum Großteil vorzeitig zurückgeführt. Begleitet wurde die Transaktion von der Commerzbank, der Landesbank Baden-Württemberg, der Landesbank Hessen-Thüringen sowie UniCredit.

Darüber hinaus wurde der bestehende Konsortialkredit bereits Ende März dieses Jahres verlängert und von 120 Millionen Euro auf 230 Millionen Euro erhöht. Damit sichert sich der Jenoptik-Konzern für die nächsten fünf Jahre eine Kreditlinie zu attraktiven Konditionen. Neben den existierenden Syndikatsbanken (BNP Paribas, Commerzbank, Deutsche Bank, Helaba, LBBW/Sachsenbank, UniCredit) hat Jenoptik mit der Erweiterung des Bankenkreises um die HSBC und die DZ Bank den Zugang zum internationalen Bankennetzwerk verbessert. Die Mittel aus dem Konsortialkredit stehen zur Finanzierung allgemeiner Unternehmenszwecke zur Verfügung.

„Mit dem Abschluss der neuen Kapitalinstrumente nutzen wir das aktuell sehr günstige Kapitalmarktumfeld und stärken damit unsere Finanzierungsstruktur. Dadurch sichern wir uns den finanziellen Spielraum und die Flexibilität zur Umsetzung unserer internationalen Wachstumsstrategie“, erläutert der Jenoptik-Vorstandsvorsitzende Michael Mertin. Finanzvorstand Hans-Dieter Schumacher ergänzt: „Dass wir die Refinanzierung mit so großer Resonanz im aktuellen Marktumfeld platzieren konnten, bestätigt die Solidität des Konzerns. Laufzeitstruktur und Gestaltung der Konditionen spiegeln zudem die finanzielle Stärke von Jenoptik und das Vertrauen in die weitere Entwicklung des Unternehmens wider.“

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2018.09.21 11:51 V11.0.0-2