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© apple Markt | 24 September 2014

Kann Apple die Nachfrage bewältigen?

Apple hat in den ersten 3 Tagen (nach der Markteinf√ľhrung am 19. September) mehr als 10 Millionen neue iPhone 6 und iPhone 6 Plus verkauft. Ein neuer Rekord, wie das Unternehmen mitteilt.
"Die Verkaufszahlen f√ľr das iPhone 6 und iPhone 6 Plus haben unsere Erwartungen f√ľr den Launch √ľbertroffen und wir k√∂nnten nicht gl√ľcklicher sein", erkl√§rte Tim Cook, CEO von Apple. "Wir m√∂chten allen unseren Kunden f√ľr den gro√üartigsten Start den wir je hatten danken. Alle bisherigen Verkaufsrekorde wurden mit gro√üem Abstand √ľberboten. Unserem Team gelang es den Produktionsstart besser als je zuvor zu organisieren und arbeiten wir hart daran alle Bestellungen so schnell wie m√∂glich auszuliefern." All die sch√∂nen Reden einmal au√üen vor, die Zahlen sind beeindruckend und - mit aller Wahrscheinlichkeit - werden sie in den kommenden Wochen auch weiter steigen. Doch was sagen uns 140'000 Phablets und 400'000 Smartphones, die die weltweiten Foxconn Fabriken t√§glich verlassen? Foxconn scheint √ľberfordert zu sein. Laut einem Bericht im Wall Street Journal, sind bei Foxconn 100 Produktionslinien "rund um die Uhr" in Betrieb. Zu wenig, um die Vorbestellungen auch nur ansatzweise zeitnah zu bew√§ltigen. Der EMS-Riese und Apples Hauptfertigungspartner k√§mpft offenbar damit die W√ľnsche der 4 Millionen K√§ufer der ersten Stunde (oder besser gesagt der ersten 24 Stunden) zu befriedigen. Ganz zu schweigen von den 6 Millionen, die in den 2 darauffolgenden Tagen diesem Beispiel folgten. Die Probleme sind eigentlich nichts Neues. Wohl aber ein Reprise des Verkaufsstarts des iPhone 5. Wie wir uns erinnern, musste Foxconn - Mitte 2012 - Produktionsverz√∂gerungen einr√§umen. Wenn wir also einigen Ger√ľchten Glauben schenken wollen - z.B. dass die Fertiger bis Ende 2014 zwischen 70 und 80 Millionen neue iPhones ausliefern sollen - dann sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Und doch ... 10 Millionen Apple Fashionistas hoffen, dass die chinesischen Foxconn Mitarbeiter noch schneller und l√§nger arbeiten. Vorprogrammierte Schwierigkeiten? Ganz sicher.
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