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© Continental Komponenten | 26 MĂ€rz 2014

Continental startet Produktion von Nahbereichs-Radarsensoren in den USA

Der internationale Automobilzulieferer Continental startet im MĂ€rz am Standort Seguin in Texas, USA, die Produktion von Nahbereichs-Radarsensoren fĂŒr den Einsatz in Fahrerassistenzsystemen.
„Durch den Aufbau dieser ProduktionskapazitĂ€ten rĂŒcken wir nĂ€her an unsere amerikanischen Kunden heran. Im Markt fĂŒr den Markt ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie“, sagte Karlheinz Haupt, Leiter des GeschĂ€ftsbereichs Fahrerassistenzsysteme in der Continental Division Chassis & Safety. Die Produktion startet zunĂ€chst auf einer Linie. Weitere Linien in Seguin sind bereits im Aufbau und in der Planung, um die Nachfrage von OEMs, die in den USA produzieren, decken zu können. „Das Ziel ist es, im Jahr 2016 etwa drei Millionen Nahbereichs-Radarsensoren in Seguin zu produzieren. Diese Produktionsmengen zeigen die rasant steigende Nachfrage nach mit Nahbereichsradaren realisierbaren Funktionen wie die Überwachung des toten Winkels oder Ausparkhilfen. Treiber sind zum einen gesetzliche Vorgaben aber auch insbesondere der Kundenwunsch nach mehr Sicherheit und Komfort im Fahrzeug“, so Haupt weiter. Die Ausparkhilfe Rear Cross Traffic Alert (RCTA) kann UnfĂ€lle mit querenden Fahrzeugen beim Ausparken vermeiden. Continental verzeichnet im GeschĂ€ft mit Umfeldsensoren wie mit Kamera-, Lidar- und Radar-Technologie ein rasantes Wachstum. Seit Produktionsbeginn 1999 bis heute hat Continental ĂŒber zehn Millionen Sensoren produziert. Davon alleine 4,5 Millionen im vergangenen Jahr. Im Jahr 2015 wird voraussichtlich die Grenze von 26 Millionen Sensoren ĂŒberschritten, davon etwa zehn Millionen bei Radarsensoren (Nah- und Fernbereichsradare). Aber auch das GeschĂ€ft mit Kameras – Mono- und Stereokameras sowie Kamerasystemen fĂŒr die 360-Grad Umfelderfassung – wĂ€chst stark. Spurhalte- und intelligente Lichtassistenten sowie Funktionen wie Verkehrszeichenerkennung und auch kamerabasierte Einparkhilfen halten verstĂ€rkt Einzug in immer mehr Fahrzeugklassen. Nahbereichs-Radare ĂŒberwachen den toten Winkel und helfen beim rĂŒckwĂ€rts Ausparken Die Nahbereichs-Radarsensoren von Continental sind fĂŒr die Erkennung von Fahrzeugen im toten Winkel (Blind Spot Detection, BSD) und fĂŒr die auch als Rear Cross Traffic Alert (RCTA) bezeichnete Ausparkhilfe entscheidend. Die Funktion BSD warnt den Fahrer, wenn sich Fahrzeuge im toten Winkel befinden. Damit werden Verkehrssituationen wie Überholen und Spurwechsel sowohl im Stadt- als auch im Autobahnverkehr wesentlich sicherer und komfortabler beherrschbar. Die Ausparkhilfe RCTA erkennt beim RĂŒckwĂ€rtsfahren querende Fahrzeuge und warnt den Fahrer vor einer möglichen Kollision. Damit hilft sie UnfĂ€lle beim Ausparken zu vermeiden, die oftmals zu schweren Kollisionen fĂŒhren und auch PersonenschĂ€den zur Folge haben können. Entwicklung von Fahrerassistenz und automatisiertem Fahren geht Hand in Hand Auf dem Weg zum unfallfreien Fahren (Vision Zero) sind Fahrerassistenzsysteme eine SchlĂŒsseltechnologie. Die Realisierung der Vision Zero erfolgt in drei Schritten: Beginnend mit keinen tödlichen UnfĂ€llen, ĂŒber keine Verletzte bis schließlich zu keinen UnfĂ€llen mehr. Kontinuierlich erhöht sich somit die Sicherheit und das unfallfreie Fahren wird RealitĂ€t. „Fahrerassistenzsysteme mit ihrer in Serie erprobten Umfeldsensorik bilden zudem eine wesentliche Grundlage fĂŒr automatisiertes Fahren. Nur mit hochleistungsfĂ€higer Sensorik sowie einem verlĂ€sslichen und prĂ€zisen Umfeldmodell ist hoch- und vollautomatisiertes Fahren zu realisieren“, so Haupt. Technologieseitig stellt automatisiertes Fahren dabei die Evolution des bereits bei den Fahrerassistenzsystemen eingeschlagenen Technologiepfads dar.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-2