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© ngweikeong dreamstime.com Markt | 26 März 2014

Jenoptik: Umsatz wächst auf 600 Mio Euro

Der Jenoptik-Konzern ist 2013 das vierte Jahr in Folge aus eigener Kraft gewachsen und erzielte erstmals in der jüngeren Unternehmensgeschichte einen Umsatz oberhalb der Marke von 600 Mio Euro.

„Wir haben unsere für 2013 prognostizierten Umsatz- und Ergebnisziele in einem anspruchs­vollen Marktumfeld erreicht. Zugleich haben wir mit den getätigten Investitionen wichtige Voraussetzungen für weiteres profitables Wachstum geschaffen“, fasst Jenoptik-Chef Michael Mertin das abgelaufene Geschäftsjahr zusammen. Angesichts der erfolgreichen Entwicklung sowie der soliden Finanzlage des Konzerns schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der JENOPTIK AG der Hauptversammlung vor, die Dividendenzahlung von 0,18 Euro auf 0,20 Euro je Aktie zu erhöhen. Das entspräche einer Anhebung der Ausschüttungsquote von 22 Prozent auf rund 25 Prozent. Hohes Profitabilitätsniveau des Vorjahrs nahezu gehalten. Der Jenoptik-Konzern erzielte 2013 einen Umsatzzuwachs von 2,6 Prozent auf 600,3 Mio Euro (i.Vj. 585,0 Mio Euro). Regional kamen die Wachstumsimpulse vor allem aus Deutschland und Amerika. Jenoptik erzielte 62,0 Prozent des Umsatzes im Ausland (i.Vj. 64,4 Prozent). Mit 5,8 Prozent fiel das Umsatzplus im Segment Laser & Optische Systeme am stärksten aus. Die drei Segmente adressieren mit ihren Kernkompetenzen ein ausgewogenes Marktportfolio. Wichtigster Markt blieb jedoch der Bereich Automobil/Maschinenbau mit einem Anteil am Umsatz von 27,9 Prozent. Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) lag bei 52,7 Mio Euro (i.Vj. 54,8 Mio Euro) und wurde wie geplant beeinflusst durch den Ausbau der internationalen Vertriebs- und F+E-Aktivitäten sowie Aufwendungen für die Projekte zur Konzernentwicklung. Das hohe Profitabilitätsniveau des Rekordjahrs 2012 konnte nahezu gehalten werden, die EBIT-Marge betrug 8,8 Prozent (i.Vj. 9,4 Prozent). Vor allem geringere Zinsen aufgrund attraktiverer Finanzierungskonditionen sowie ein erstmals positives Beteiligungsergebnis führten zu einer Verbesserung des Finanzergebnisses auf minus 5,5 Mio Euro (i.Vj. minus 8,7 Mio Euro). In der Folge stieg das Ergebnis vor Steuern (EBT) von 46,1 Mio Euro auf 47,2 Mio Euro. Das Ergebnis je Aktie betrug 0,82 Euro, nach 0,88 Euro im Vorjahr. Auftragseingang nur leicht unter hohem Vorjahresniveau. Auftragspipeline gut gefüllt. Der Jenoptik-Konzern konnte im Geschäftsjahr 2013 neue Aufträge in Höhe von 575,3 Mio Euro verbuchen. Der Auftragseingang lag damit nur leicht unter dem hohen Vorjahreswert von 587,2 Mio Euro, der von mehreren Großaufträgen in den Segmenten Messtechnik und Laser & Optische Systeme geprägt war. Zudem gab es infolge der schwächeren Konjunkturentwicklung Verschiebungen von Aufträgen in Folgeperioden. Der Auftragsbestand des Jenoptik-Konzerns blieb Ende 2013 mit 411,4 Mio Euro aufgrund einer veränderten Auftragsstruktur insbesondere im Segment Verteidigung & Zivile Systeme unter dem hohen Vorjahresniveau (31.12.2012: 446,8 Mio Euro). Finanzkennzahlen weiter nachhaltig verbessert, Nettoverschuldung deutlich reduziert. Im Geschäftsjahr 2013 haben sich wesentliche Finanz- und Bilanzkennzahlen weiter positiv entwickelt. Der Free Cashflow verbesserte sich von 43,7 Mio Euro auf 47,0 Mio Euro. Die Nettoverschuldung konnte somit trotz Zahlung einer höheren Dividende deutlich von 74,5 Mio Euro auf 44,1 Mio Euro reduziert werden. Die Eigenkapitalquote stieg auf 53,0 Prozent (i.Vj. 49,3 Prozent) und verbesserte sich damit das vierte Jahr in Folge. „Jenoptik verfügt über eine langfristige und tragfähige Finanzierungsstruktur, die dem Konzern Handlungsspielraum für das zukünftige Wachstum und die weitere Umsetzung seiner Strategie bietet“, erläutert Finanzvorstand Rüdiger Andreas Günther. Mehr Mitarbeiter im In- und Ausland. Aufgrund der Geschäftsausweitung stieg die Zahl der Mitarbeiter im Jenoptik-Konzern zum Jahresende 2013 auf 3.433 (i.Vj. 3.272) und damit um 4,9 Prozent. Vor allen in den Segmenten Messtechnik und Laser & Optische Systeme wurden Mitarbeiter eingestellt. Im Zuge der Internationalisierungsstrategie erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Ausland auf 475 (i.Vj. 433), das sind 13,8 Prozent der Gesamtbelegschaft. Weiteres profitables Wachstum in 2014 angestrebt. Auch 2014 will der Jenoptik-Konzern konsequent in den Ausbau der internationalen Vertriebsstrukturen und in die Entwicklung innovativer Produkte investieren. Darüber hinaus werden die Maßnahmen zur internen Prozessoptimierung und die Projekte zur Konzernentwicklung planmäßig fortgesetzt. „Angesichts unserer umfangreichen Investitionen in die Zukunftsfähigkeit von Jenoptik und der soliden wirtschaftlichen Entwicklung gehen wir aktuell davon aus, im laufenden Geschäftsjahr ein stärkeres Wachstum bei Umsatz und Ertrag erzielen zu können. Demnach streben wir eine Umsatzsteigerung zwischen 5 und 10 Prozent an. Das Konzern-EBIT soll sich 2014 deutlich verbessern und wird von uns in einer Bandbreite von 55 bis 62 Mio Euro gesehen“, so Michael Mertin.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-2