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© ermess dreamstime.com Komponenten | 21 MĂ€rz 2014

Johnson Controls kooperiert mit Fraunhofer Gesellschaft

Johnson Controls hat heute einen Kooperationsvertrag mit der Fraunhofer Gesellschaft unterzeichnet, Europas grĂ¶ĂŸter Organisation fĂŒr angewandte Forschung.
Ziel der Zusammenarbeit ist es, KĂŒhlsysteme fĂŒr Lithium-Ionen-Batteriesysteme weiter zu verbessern. Wissenschaftler und Ingenieure von Johnson Controls werden bei dem Projekt mit Experten des Fraunhofer Instituts fĂŒr Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT), als auch mit Wissenschaftlern des Fraunhofer Instituts fĂŒr Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) zusammenarbeiten. Die Kooperation konzentriert sich auf das WĂ€rmemanagement von Lithium-Ionen-Batteriepacks. Derzeit nutzen aktuelle Systeme Ventilatoren, Kompressoren oder Pumpen, um Hitze aus einer Batterie herauszuziehen. Johnson Controls arbeitet mit der Fraunhofer Gesellschaft zusammen, um alternative KĂŒhlsysteme zu entwickeln - im Fokus stehen vor allem Micro-Hybrid-Batteriesysteme. Ziel ist eine verlĂ€ngerte Lebensdauer und ein effizienterer Betrieb der empfindlichen Lithium-Ionen-Batterie. „Die Optimierung der Energiespeicherlösung innerhalb des weiteren Automobil-Umfeldes soll es Johnson Controls ermöglichen, Systeme zu entwerfen, zu entwickeln und zu vermarkten, die nicht nur die Anforderungen unserer Kunden erfĂŒllen, sondern auch zu Verbesserungen bei FunktionalitĂ€t, Verpackung und Kosten fĂŒhren“, sagt Christian Rosenkranz, Vicepresident bei Johnson Controls Power Solutions fĂŒr den Bereich Advanced Materials and Products. Der Umfang der Arbeit wird sich anfĂ€nglich auf die 48-Volt-Micro-Hybrid-Batterietechnologie konzentrieren, die zur Steigerung der Kraftstoffeffizienz und Reduzierung von Emissionen entworfen wurde, sowie auf die Bereitstellung eines Lademanagements zu einem geringeren Preis als bei der Hybrid- und Elektrofahrzeugtechnologie. Analysen von Johnson Controls zeigen, dass der Einsatz der Micro-Hybrid-Batterietechnologie das Potential hat, den Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen um bis zu 15 Prozent zu reduzieren und so Autoherstellern bei der Einhaltung immer strengerer Vorschriften zu helfen. Experten gehen davon aus, dass die Micro-Hybrid-Technologie zuerst in Europa und anschließend in den USA eingesetzt wird. Mit einer globaler EinfĂŒhrung ist ab 2020 zu rechnen. „Unser Engagement, neue Batterietechnologien zu entwickeln wird anhand unseres globalen akademischen Netzwerkes und der nationalen Partnerschaften mit Laboratorien veranschaulicht”, sagt Rosenkranz. „Derartige innovative Kooperationen sind eine Investition sowohl in die Zukunft der akademischen Forschung im Hinblick auf das Energiemanagement als auch in die Talentvorsorge fĂŒr unsere Branche“ so Rosenkranz weiter. Neben der Fraunhofer Gesellschaft arbeitet Johnson Controls Power Solutions mit Partnern wie der UniversitĂ€t Aachen, der University of Wisconsin, der University of Cambridge oder der University of Science Technology- Beijing zusammen.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-2