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© stanisa martinovic dreamstime.com Embedded | 24 Oktober 2013

Kontron verringert Zahl der Lieferanten drastisch

Kontron plant das komplexe Netzwerk von aktuell 1'900 Lieferanten auf weniger als 500 zu reduzieren. Auch die Zahl der derzeit 100 Vertriebspartner soll auf weniger als 40 Unternehmen reduziert werden.
Die Vorbereitungen der zukĂŒnftigen Standortkonzentration laufen auf Hochtouren. Dadurch will Kontron kĂŒnftig Synergien in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Produktion sowie dem Vertrieb heben. In diesem Zusammenhang steht derzeit rund ein Drittel des Produktportfolios auf dem PrĂŒfstand. Dabei wurden bereits 700 Produkte identifiziert, die auf absehbare Zeit auslaufen werden. Mit dem verkleinerten Produktportfolio soll sowohl die KomplexitĂ€t in Entwicklung, Produktion und Vertrieb verringert als auch die Effizienz gesteigert werden. Die Kontron AG erzielte im dritten Quartal 2013 Umsatzerlöse in Höhe von 124 Mio. EUR (Q3 2012: 131 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist neben dem unverĂ€ndert schwierigen Markt- und Sektorumfeld auch auf VerĂ€nderungen in der Abrechnung von Lizenz- und NutzungsgebĂŒhren zurĂŒckzufĂŒhren. Hier entstand im Quartal ein negativer Effekt von rund 10 Mio. EUR. Die Bruttomarge stieg auf 24,2 Prozent (Q3 2012: 20,1 Prozent). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) – vor Sondereffekten – verbesserte sich auf 1,4 Mio. EUR (Q3 2012: -1,0 Mio. EUR). Nach Einmaleffekten in Höhe von 5,8 Mio. EUR belĂ€uft sich das ausgewiesene EBIT auf -4,4 Mio. EUR. Der Auftragseingang entwickelte sich zurĂŒckhaltend und lag bei 105,5 Mio. EUR (Q3 2012: 141,1 Mio. EUR). Auch er war allerdings durch negative Einmaleffekte beeinflusst. Nach dem Verlauf des dritten Quartals prĂ€zisiert der Vorstand die Umsatzerwartungen und bleibt bei seinen Prognosen fĂŒr das Ergebnis. FĂŒr das Gesamtjahr 2013 werden Umsatzerlöse in einer Bandbreite zwischen 510 Mio. EUR und 530 Mio. EUR sowie unverĂ€ndert ein Rohertrag und ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau erwartet. „Unser Ergebnis im dritten Quartal zeigt sowohl das Potenzial, das unser Unternehmen als einer der fĂŒhrenden Player im ECT-Markt besitzt, als auch die Anstrengungen, die wir fĂŒr den konsequenten Umbau der Kontron AG bewĂ€ltigen mĂŒssen“, sagt Rolf Schwirz, Vorstandsvorsitzender der Kontron AG. „Ich freue mich daher besonders ĂŒber das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die trotz der schwierigen Phase, in der wir uns auch intern befinden, weiter eng am Ball bleiben. Ich bin zuversichtlich, dass die eingeleiteten Maßnahmen zur Kosteneinsparung und Effizienzsteigerung dazu beitragen werden, Kontron wieder nachhaltig effizient aufzustellen.“ Der Cashflow aus laufenden GeschĂ€ftstĂ€tigkeit erhöhte sich im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,7 Mio. EUR auf 4,8 Mio. EUR. Mit einer soliden Eigenkapitalquote von 60,5 Prozent verfĂŒgt Kontron weiterhin ĂŒber ein gesundes finanzielles Fundament, um von der dynamischen Entwicklung des ECT-Marktes zu profitieren sowie das angekĂŒndigte Kosteneinsparprogramm voranzubringen. „Unsere Eigenkapitalquote ist mit 60,2 Prozent sehr solide. Ich bin daher ĂŒberzeugt, dass wir unser Kostensenkungsprogramm auf einer guten finanziellen Basis angehen“, sagt Andrea Bauer, Finanzvorstand der Kontron AG.
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2019.02.19 01:06 V12.2.0-2