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© gingergirl dreamstime.com Komponenten | 05 April 2013

STMicroelectronics leitet europäische Forschung

STMicroelectronics entwickelt mit Forschungspartnern eine Pilotlinie fĂŒr MEMS-Bauelemente. Piezoelektrische oder magnetische Materialien und 3D-GehĂ€use sollen die MEMS-Bauelemente aufwerten.
Gestartet wurde das Projekt vom European Nanoelectronics Initiative Advisory Council (ENIAC) Joint Undertaking (JU), einer öffentlich-privaten Partnerschaft auf dem Gebiet der Nanoelektronik. Bei der Koordination des Lab4MEMS-Projekts mit einer Laufzeit von 30 Monaten und einem Volumen von 28 Mio. Euro arbeitet ST mit UniversitĂ€ten, Forschungsinstitutionen und Technologieunternehmen aus neun europĂ€ischen LĂ€ndern zusammen. Das Projekt nutzt die MEMS-Einrichtungen von ST in Frankreich, Italien und Malta zur Schaffung kompletter Fertigungskompetenzen fĂŒr die nĂ€chste Bauelemente-Generation – vom Design ĂŒber die Produktion bis zur Test- und Packaging-Phase. Lab4MEMS gehört zu den Key Enabling Technologies (KET) Pilot-Line-Projekten, die von ENIAC JU zur Entwicklung von Technologien und Anwendungsgebieten mit erheblicher gesellschaftlicher Relevanz gestartet wurden. „Die Forschungs-Agenda des ENIAC JU weist Synergien mit der Selbstverpflichtung von ST auf, die LebensqualitĂ€t mithilfe von Technologie zu steigern“, sagt Roberto Zafalon, European Programs Manager, R&D and Public Affairs bei STMicroelectronics. ENIAC JU ist eine öffentlich-private Partnerschaft, an der die ENIAC-Mitgliedsstaaten, die EuropĂ€ische Union und die Association for European Nanoelectronics Activities (AENEAS) beteiligt sind. Die Organisation steuert zurzeit etwa 1,8 Mrd. Euro zu den Kosten der F&E-Projekte bei, die jeweils auf einen Call for Proposals hin im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewĂ€hlt werden. Das von ST koordinierte Lab4MEMS-Projekt wurde 2012 ausgewĂ€hlt und nahm im Januar 2013 seine Arbeit auf.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-2