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Komponenten | 27 Februar 2012

Neuer Authentifizierungs-Chip ORIGA2 von Infineon

Neuer Authentifizierungs-Chip ORIGA2 von Infineon schützt Nutzer von Mobilgeräten dank MIPI BIF Standardschnittstelle besser vor gefälschten Komponenten.

Infineon Technologies hat die Authentifizierungslösung ORIGA weiterentwickelt und die Produktfamilie ergänzt: Der neue ORIGA2-Chip hat eine Kommunikations-Schnittstelle, die den MIPI BIF-Standard unterstützt. Dieser ist von der MIPI Alliance entwickelt worden. MIPI BIF (Battery Interface) ist die erste standardisierte Single-Wire-Kommunikations-Schnittstelle für Batterien in mobilen Geräten. Mit ihrer Hilfe werden Nutzer von Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablet-Computer besser vor gefälschten und oft fehlerhaften Akkus geschützt: Nur wenn der ORIGA2-Chip den Akku als Originalteil authentifiziert, kann das Gerät in Betrieb genommen werden. Die Standardisierung erleichtert zudem die Entwicklung intelligenter Akkus, die laufend wichtige Parameter der Batterie überwachen, wie zum Beispiel die Temperatur. Der ORIGA2-Chip von Infineon eignet sich auch für Computer-Druckerpatronen, Ersatzteile, medizinische Einwegartikel, Netzwerkkomponenten oder Zubehör wie Kopfhörer, Lautsprecher, Docking-Stationen und Ladegeräte. Eine längerer Schlüssel und weitere Features machen die ORIGA2-Lösung von Infineon noch sicherer als bisherige Lösungen. Zusätzlich ermöglicht das ORIGA Digital Certificate Feature, einzelne Bausteine mit Chip-individuellen Schlüsseln auszustatten. Der ORIGA2-Chip nutzt die im ORIGA1 eingeführte asymmetrische Authentifizierung mit Elliptic-Curve-Cryptography (ECC). Die ECC- Authentifizierung setzt zwei unterschiedliche Schlüssel ein: einen öffentlichen und einen privaten. Der öffentliche Schlüssel ist auf der Host-Seite integriert, zum Beispiel im Mobiltelefon. Der private Schlüssel liegt im Akku und ist vom ORIGA-Chip abgesichert. Das erhöht die Sicherheit und senkt die Systemkosten, da auf Host-Seite der öffentliche Schlüssel ohne Sicherheitseinbußen in Software implementiert werden kann. “Die ORIGA2-Lösung von Infineon bietet einen besseren Fälschungsschutz und eine effektivere Temperatur-Überwachung für Designer und Entwickler von Smartphones – und für alle OEMs, die Batterien und Zubehör einsetzen. Dank des neuen MIPI BIF-Standards können Nutzer wirksamer vor gefälschten Komponenten geschützt werden“, sagt Sandro Cerato, Vice President Power Management & Multimarket bei Infineon Technologies. Hersteller von Akkus und elektronischen Geräten können mit den ORIGA-Chips gefälschte Zubehör- und nicht autorisierte Ersatz- und Nachrüstteile erkennen. So verhindern sie, dass Geräte aufgrund gefälschter Komponenten ausfallen oder beschädigt werden. Die Gerätenutzer werden vor Unfällen und Verletzungen bewahrt, die nicht freigegebene und ungeprüfte Zubehörteile und Akkus verursachen können, wie zum Beispiel in Notebooks oder Mobiltelefonen. Der ORIGA2-Chip (Produktname SLE95200) von Infineon ist ausgelegt für Temperaturen von -25 bis +85 Grad Celsius. Er wird mit Spannungen zwischen 2,5 Volt und 4,8 Volt betrieben und wird ab Herbst 2012 in einem äußerst kleinen Chip-Scale-Gehäuse sowie in einem sehr schmalen QFN-Gehäuse verfügbar sein.
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