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Elektronikproduktion | 12 Oktober 2006

Weiterhin schwierige Zeiten für LG.Philips LCD

Das Joint Venture LG.Philips LCD muss nach dem drastischen Einbruch im zweiten Quartal trotz gestiegener Umsätze auch für das dritte Quartal einen Verlust von 267 Millionen Euro ausweisen. Im selben Quartal des Vorjahres hatte das Unternehmen noch 189 Millionen Euro Gewinn gemacht.
Der Umsatz stieg im Jahresvergleich leicht um ein Prozent auf 2,31 Milliarden Euro, legte allerdings im Vergleich mit dem zweiten Quartal saisonbedingt um 20 Prozent zu.
Der LCD-Hersteller macht die schneller als erwartet sinkenden Panelpreise und steigende Lagerkosten für das Ergebnis verantwortlich. LG.Philips will den sinkenden Marktpreisen mit verstärkter Kostenkontrolle begegnen. Im abgelaufenen Quartal habe das Unternehmen die Kosten pro Quadratmeter Panel bereits um 12 Prozent senken können, damit aber den Preisverfall bei TV-Geräten nicht kompensieren können. Mit dem Abbau von Lagerbeständen, weiteren Kostenreduzierungen und anderen Maßnahmen, wie der angekündigten Partnerschaft mit Toshiba in Polen, will LG.Philips LCD nun gegensteuern.

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