Freescale hatte überlegt den Halbleiterbereich von Philips zu kaufen
Bevor Freescale Semiconductor Inc, selbst von einer Gruppe privater Investmentunternehmen übernommen wurde, hatte das Unternehmen die Übernahme des Chipherstellers Philips Semiconductors, jetzt NXP, in Erwägung gezogen. Dies geht aus Dokumenten der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hervor.
"Unser Board of Directors und Management haben seit unserem Börsengang im Juli 2004 regelmäßig unser Geschäft, unsere langfristigen strategischen Ziele und Alternativen, sowie unsere Zukunft als unabhängiges Unternehmen bewertet", so die Dokumente von Freescale, (Austin, Texas).
"In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen Anfang 2006, damit begonnen, die Vorteile einer möglichen Übernahme des Halbleitergeschäft von Philips Electronics zu untersuchen", so die SEC-Informationen. "Das Unternehmen hat dabei auch erste Gespräche über die Möglichkeiten einer Übernahme mit einem externen Unternehmen geführt. Schließlich hat das Board of Directors Wilson Sonsini Goodrich & Rosati, Professional Corporation mit der Untersuchung von unterschiedlichsten strategischen Alternativen beauftragt."
Freescale hat es sich letztlich anders überlegt und im letzten Monat der eigenen Übernahme durch ein Konsortium unter der Führung der The Blackstone Group zugestimmt.
Noch 2005 hatte Freescale allerdings andere Absichten. Nach den SEC-Unterlagen hatte das Investmentunternehmen The Blackstone Group mit Freescale Kontakt aufgenommen und um Unterstützung bei "vom Unternehmen geplanten potenziellen Akquisitionen" (eben Philips Semiconductor) gebeten.
Freescale und Blackstone haben dann die Möglichkeiten einer Fusion zwischen dem amerikanischen und dem holländischen Chiphersteller untersucht. Allerdings wurden diese Pläne aufgegeben, als Gespräche zwischen Philips und anderen Investmentunternehmen begannen.
Im August hat dann Royal Philips Electronics einen Mehrheitsanteil seines Halbleiterbereichs an die Investmentunternehmen Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR), Silver Lake Partners und AlpInvest Partners NV verkauft.
"In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen Anfang 2006, damit begonnen, die Vorteile einer möglichen Übernahme des Halbleitergeschäft von Philips Electronics zu untersuchen", so die SEC-Informationen. "Das Unternehmen hat dabei auch erste Gespräche über die Möglichkeiten einer Übernahme mit einem externen Unternehmen geführt. Schließlich hat das Board of Directors Wilson Sonsini Goodrich & Rosati, Professional Corporation mit der Untersuchung von unterschiedlichsten strategischen Alternativen beauftragt."
Freescale hat es sich letztlich anders überlegt und im letzten Monat der eigenen Übernahme durch ein Konsortium unter der Führung der The Blackstone Group zugestimmt.
Noch 2005 hatte Freescale allerdings andere Absichten. Nach den SEC-Unterlagen hatte das Investmentunternehmen The Blackstone Group mit Freescale Kontakt aufgenommen und um Unterstützung bei "vom Unternehmen geplanten potenziellen Akquisitionen" (eben Philips Semiconductor) gebeten.
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