Netzbetreiber stornieren Aufträge bei BenQ Mobile
Die deutschen Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone nach Medienberichten ihre Bestellungen bei BenQ Mobile vorerst auf Eis gelegt. Nach der Insolvenz müssten zuerst Fragen wie Kundenservice und die Versorgung mit Ersatzteilen geklärt werden, so ein Sprecher eines Netzbetreibers.
Das Ziel sei aber, Handys von BenQ-Siemens weiter im Angebot zu halten, deshalb sollen nun Gespräche mit dem Insolvenzverwalter Martin Prager geführt werden. T-Mobile ist nach Angaben aus Branchenkreisen mit einigen hunderttausend verkauften Geräten einer der größten Kunden von BenQ.
Auch die Mobilfunkanbieter O2 und E-Plus beobachten die Lage und wollen mit BenQ Mobile über die gemeinsame Zukunft sprechen. Die Netzbetreiber sind als Verkäufer der Geräte zwei Jahre zur Gewährleistung verpflichtet.
Der Mutterkonzern BenQ hat mittlerweile die Lieferung von Baukomponenten und Ersatzteilen an die insolvente Tochter eingestellt. Mit den ausbleibenden Lieferungen und einem drohenden Wegfall wichtiger Netzbetreiber als Vertriebskanal wird es für BenQ Mobile es noch schwieriger ein tragfähiges Konzept für die Zukunft zu finden.
Der Siemens-Konzern hat derweil die noch ausstehende Zahlung von 100 Millionen Euro an den taiwanesischen BenQ-Konzern auf Eis gelegt. Der Insolvenzverwalter der BenQ Mobile in Deutschland habe mitgeteilt, es sei ungeklärt, ob das Geld der Muttergesellschaft in Taiwan oder der insolventen deutschen Tochter zustehe, sagte Siemens-Chef Chef Klaus Kleinfeld am Mittwoch in München. Dies ermögliche es, die Zahlung zurückzuhalten und auf einem Treuhänderkonto zu hinterlegen. Weitere 50 Millionen Euro, die eindeutig der deutschen BenQ Mobile zustehen, wolle Siemens dagegen vorzeitig sofort überweisen.
Auch die Mobilfunkanbieter O2 und E-Plus beobachten die Lage und wollen mit BenQ Mobile über die gemeinsame Zukunft sprechen. Die Netzbetreiber sind als Verkäufer der Geräte zwei Jahre zur Gewährleistung verpflichtet.
Der Mutterkonzern BenQ hat mittlerweile die Lieferung von Baukomponenten und Ersatzteilen an die insolvente Tochter eingestellt. Mit den ausbleibenden Lieferungen und einem drohenden Wegfall wichtiger Netzbetreiber als Vertriebskanal wird es für BenQ Mobile es noch schwieriger ein tragfähiges Konzept für die Zukunft zu finden.
Der Siemens-Konzern hat derweil die noch ausstehende Zahlung von 100 Millionen Euro an den taiwanesischen BenQ-Konzern auf Eis gelegt. Der Insolvenzverwalter der BenQ Mobile in Deutschland habe mitgeteilt, es sei ungeklärt, ob das Geld der Muttergesellschaft in Taiwan oder der insolventen deutschen Tochter zustehe, sagte Siemens-Chef Chef Klaus Kleinfeld am Mittwoch in München. Dies ermögliche es, die Zahlung zurückzuhalten und auf einem Treuhänderkonto zu hinterlegen. Weitere 50 Millionen Euro, die eindeutig der deutschen BenQ Mobile zustehen, wolle Siemens dagegen vorzeitig sofort überweisen.
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