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Elektronikproduktion | 09 Dezember 2010

Graphenea investiert in Aixtron Black Magic

Das spanische Start-up Graphenea SL, mit Sitz im baskischen San Sebastián, hat im 3Q/2010 eine 4-Zoll Aixtron Black Magic PECVD-Anlage bestellt. Zentrales Forschungsziel ist die Weiterentwicklung von Prozesstechnologien für die Herstellung elektronischer Bauelemente auf der Basis von Graphen.
Nach der Auslieferung im Dezember diesen Jahres wird das Aixtron Serviceteam Europa die Installation und Inbetriebnahme für Graphenea im Forschungszentrum nanoGUNE vornehmen.

"Unser derzeitiger Entwicklungsstand erfordert eine adäquate CVD-Anlage, mit der wir neue Materialrezepte zur Graphenherstellung testen können. Besonders wichtig für unsere Forschung ist Prozess-Skalierbarkeit – daher stand die Black Magic von AIXTRON ganz oben auf unserer Wunschliste", begründet Dr. Amaia Zurutuza, wissenschaftliche Direktorin bei Graphenea, die Wahl.

Graphenea wurde erst kürzlich als Joint Venture von privaten Investoren und dem Nanoscience Cooperative Research Centre – nanoGUNE Consolider – gegründet. nanoGUNE betreibt interdisziplinäre wissenschaftliche Spitzenforschung in vier strategischen Forschungsgebieten: den niederdimensionalen Nanostrukturen, der Nanosynthese und -produktion, der Entwicklung molekularer, spintronischer, magnetischer und photonischer Bauelemente sowie in der Nanobiotechnologie.
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CVD, Chemical vapor deposition = Chemische Gasphasenabscheidung
Spintronik = ein neues Forschungsgebiet in der Nanoelektronik. Sie nutzt das magnetische Moment des Elektrons zur Informationsdarstellung und -verarbeitung.

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