Rahmenbedingungen für die Wirtschaft auf Grün wie Nachhaltigkeit stellen
Die bayerische Elektroindustrie ist nach der Krise auf einen kräftigen Wachstumskurs zurückgekehrt. Prof. Anton Kathrein, Vorsitzender der ZVEI-Landesstelle Bayern: "Rahmenbedingungen für die Wirtschaft auf Grün wie Nachhaltigkeit stellen".
"Im schwierigen Jahr 2009 hat die bayerische Elektrotechnik- und Elektronikindustrie flexibel reagiert. Wir haben Kräfte gebündelt und, worauf wir besonders stolz sind, trotzdem weiter in Forschung und Entwicklung investiert", sagte Prof. Dr. Dr. h.c. Anton Kathrein, Vorsitzender der ZVEI-Landesstelle Bayern und ZVEI-Vizepräsident.
Kathrein betonte, dass es für die Zukunftsfähigkeit des Landes mutige Unternehmer brauche, kreative Ingenieure und Entwickler sowie mehr Innovation und Forschung. Dafür müsse Bayern seinen Vorsprung in Lehre und Forschung behalten. Hier stimme allerdings das Abschneiden des bayerischen Hochschulsystems im nationalen und internationalen Wettbewerb zunehmend nachdenklich.
So gebe Bayern pro Student nur EUR 11'900 Euro aus und stehe damit im Vergleich der Bundesländer nur im Mittelfeld. Auch die Absolventenquote sei im bundesweiten Vergleich unterdurchschnittlich. Die Ausgaben in Höhe von 4,7% vom Bruttoinlandsprodukt seien auch im internationalen Vergleich zuwenig. Kathrein appellierte an die Bayerische Staatsregierung, mehr Geld für Bildung auszugeben, um den Bedarf an qualifizierten Fachkräften auch künftig zu decken.
Der ZVEI-Landesvorsitzende betonte, die größte Energiequelle sei Energieeffizienz, man könne aber in den nächsten beiden Jahrzehnten auf keinen Energieträger verzichten. Auch die Kernenergie, die gerade in Bayern heute mit einem Anteil von über zwei Dritteln die größte Stromquelle für die öffentliche Versorgung sei, werde im Energiemix weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Dies belege das energiewirtschaftliche Gesamtkonzept, das die bayerische Wirtschaft auf der Grundlage eines Prognos-Gutachtens kürzlich vorgelegt habe.
Denn Bayern verfüge weder über ausreichende Standorte für erneuerbare Energien, noch habe es einen unmittelbaren Zugang zu Windparks in der Nord- und Ostsee. Deshalb sei die Kernenergie für die Zukunft des Freistaates unabdingbar und die bisher vorgesehene Verlängerung der Laufzeit für die bayerischen Kernkraftwerke zu knapp bemessen. "Die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft müssen auf Grün gestellt werden, also auf wirkliche Nachhaltigkeit", so Kathrein.
Kathrein betonte, dass es für die Zukunftsfähigkeit des Landes mutige Unternehmer brauche, kreative Ingenieure und Entwickler sowie mehr Innovation und Forschung. Dafür müsse Bayern seinen Vorsprung in Lehre und Forschung behalten. Hier stimme allerdings das Abschneiden des bayerischen Hochschulsystems im nationalen und internationalen Wettbewerb zunehmend nachdenklich.
So gebe Bayern pro Student nur EUR 11'900 Euro aus und stehe damit im Vergleich der Bundesländer nur im Mittelfeld. Auch die Absolventenquote sei im bundesweiten Vergleich unterdurchschnittlich. Die Ausgaben in Höhe von 4,7% vom Bruttoinlandsprodukt seien auch im internationalen Vergleich zuwenig. Kathrein appellierte an die Bayerische Staatsregierung, mehr Geld für Bildung auszugeben, um den Bedarf an qualifizierten Fachkräften auch künftig zu decken.
Der ZVEI-Landesvorsitzende betonte, die größte Energiequelle sei Energieeffizienz, man könne aber in den nächsten beiden Jahrzehnten auf keinen Energieträger verzichten. Auch die Kernenergie, die gerade in Bayern heute mit einem Anteil von über zwei Dritteln die größte Stromquelle für die öffentliche Versorgung sei, werde im Energiemix weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Dies belege das energiewirtschaftliche Gesamtkonzept, das die bayerische Wirtschaft auf der Grundlage eines Prognos-Gutachtens kürzlich vorgelegt habe.
Denn Bayern verfüge weder über ausreichende Standorte für erneuerbare Energien, noch habe es einen unmittelbaren Zugang zu Windparks in der Nord- und Ostsee. Deshalb sei die Kernenergie für die Zukunft des Freistaates unabdingbar und die bisher vorgesehene Verlängerung der Laufzeit für die bayerischen Kernkraftwerke zu knapp bemessen. "Die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft müssen auf Grün gestellt werden, also auf wirkliche Nachhaltigkeit", so Kathrein.
Elektroindustrie-Exporte weiter auf solidem Wachstumspfad
Die Exporte der deutschen Elektroindustrie befinden sich weiterhin auf einem soliden Wachstumspfad.
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