Oerlikon auf Erholungskurs
Die operative Restrukturierung des Oerlikon Konzerns schreitet weiter voran und wurde optimiert. Rund 85% von über 700 Restrukturierungsmassnahmen wurde bereits umgesetzt.
Der Bestellungseingang des Konzerns nahm in den ersten sechs Monaten im Vorjahresvergleich um 33% zu. Wesentliche Impulse kamen vor allem aus den Wachstumsmärkten in Asien. Die Profitabilität des Oerlikon Konzerns entwickelte sich ebenfalls positiv. Oerlikon Coating, Advanced Technologies und Vacuum waren im ersten Halbjahr profitabel, Oerlikon Textile und Oerlikon Drive Systems überschritten operativ die Gewinnschwelle im zweiten Quartal.
„Es liegen noch viele anspruchsvolle strategische und operationelle Aufgaben vor uns, aber wir sind auf gutem Wege, den konzernweiten Turnaround zu erreichen und eine solide Basis für ein nachhaltiges Comeback von Oerlikon zu schaffen", sagt Dr. Michael Buscher, CEO des Unternehmens.
Die Erwartungen für das Gesamtjahr hat Oerlikon leicht angehoben: „Wir arbeiten hart daran, den Umsatz 2010 um etwa 15 Prozent zu steigern und den operativen Break-Even im zweiten Halbjahr 2010 zu erreichen", so CEO Buscher.
Konzernweit nahm der Bestellungseingang von CHF 1,6 Mrd. im ersten Halbjahr 2009 um 33 Prozent auf CHF 2,1 Mrd. im ersten Halbjahr 2010 zu. Der Bestellungsbestand lag zum Stichtag 30. Juni 2010 bei CHF 1,4 Mrd. (Stichtag 30. Juni 2009: CHF 1,1 Mrd.). Der Umsatz nahm von CHF 1,4 Mrd. im Vorjahreszeitraum um 10% auf CHF 1,6 Mrd. zu.
Damit erhöhte sich auch das Verhältnis von Bestellungseingang zum Umsatz („Book-to-Bill") für das erste Halbjahr 2009 von 1,1 auf 1,3 für das erste Halbjahr 2010. Vor allem die Märkte in Asien erwiesen sich als Wachstumstreiber im ersten Halbjahr 2010 und hier vor allem die wieder erstarkten Textil- und Automobilmärkte. Asien erreichte einen Umsatzanteil von 41% (Vorjahreszeitraum: 26%).
Der EBIT des Oerlikon Konzerns verbesserte sich von CHF -164 Mio. für das erste Halbjahr 2009 auf CHF -31 Mio. für das erste Halbjahr 2010. Das operative Ergebnis (EBIT vor Restrukturierungsaufwendungen) betrug CHF -14 Mio. (1. Halbjahr 2009: CHF -138 Mio.). Währungseinflüsse von CHF 57 Mio. verringerten im ersten Halbjahr 2010 den Umsatz um knapp 4%, den EBIT um CHF 6 Mio.
Das Konzernergebnis der Gruppe für das erste Halbjahr 2010 betrug CHF -50 Mio. (1. Halbjahr 2009: CHF -99 Mio.). Bei einer Betrachtung der fortgeführten Aktivitäten verbesserte sich das Konzernergebnis von CHF -211 Mio. für das erste Halbjahr 2009 auf CHF -50 Mio. für das erste Halbjahr 2010.
Umsetzung der Restrukturierungsmassnahmen geht weiter
Die bereits beschlossenen Massnahmen zur operativen Restrukturierung wurden im ersten Halbjahr 2010 weiter umgesetzt. Der Fokus lag weiterhin bei Oerlikon Textile und Oerlikon Drive Systems, etwa mit der Stilllegung des italienischen Standortes Cento von Oerlikon Graziano. Per Ende des ersten Halbjahres sind von den mehr als 700 identifizierten Restrukturierungsmassnahmen rund 85% bereits abgeschlossen.
Aufgrund der sich rasch veränderten Marktgegebenheiten werden die Restrukturierungsmassnahmen laufend angepasst und optimiert. Das unveränderte Ziel ist, auf Basis der Werte von 2008 bis Ende 2011 permanente Kosteneinsparungen in Höhe von rund CHF 400 Mio. zu erreichen. Im ersten Halbjahr 2010 wurde damit die 2009 erzielte Kosteneinsparung von rund CHF 240 Mio. auf CHF ca. 320 Mio. weiter ausgebaut. Im gleichen Zeitraum fielen CHF 17 Mio. Restrukturierungskosten an. Für das Gesamtjahr 2010 sind Restrukturierungskosten in Höhe von CHF 50-70 Mio. zu erwarten.
In den ersten sechs Monaten 2010 wurden nahezu 500 Arbeitsplätze hauptsächlich in Europa abgebaut. Dem stand ein Aufbau von Arbeitsplätzen von rund 550 rund um den Ausbau der Standorte in Asien und Südamerika, sowie knapp 250 in Nordamerika gegenüber. Teilweise wurden hierbei auch externe temporäre Beschäftigungsverhältnisse in Vollzeitstellen umgewandelt.
Rund 2'500 Mitarbeitende befanden sich im Laufe des ersten Halbjahres noch immer in Kurzarbeit. Ende des ersten Halbjahres 2010 beschäftigte Oerlikon 16'703 Mitarbeitende, ein Plus von mehr als 300 gegenüber dem Jahresende 2009.
„Es liegen noch viele anspruchsvolle strategische und operationelle Aufgaben vor uns, aber wir sind auf gutem Wege, den konzernweiten Turnaround zu erreichen und eine solide Basis für ein nachhaltiges Comeback von Oerlikon zu schaffen", sagt Dr. Michael Buscher, CEO des Unternehmens.
Die Erwartungen für das Gesamtjahr hat Oerlikon leicht angehoben: „Wir arbeiten hart daran, den Umsatz 2010 um etwa 15 Prozent zu steigern und den operativen Break-Even im zweiten Halbjahr 2010 zu erreichen", so CEO Buscher.
Konzernweit nahm der Bestellungseingang von CHF 1,6 Mrd. im ersten Halbjahr 2009 um 33 Prozent auf CHF 2,1 Mrd. im ersten Halbjahr 2010 zu. Der Bestellungsbestand lag zum Stichtag 30. Juni 2010 bei CHF 1,4 Mrd. (Stichtag 30. Juni 2009: CHF 1,1 Mrd.). Der Umsatz nahm von CHF 1,4 Mrd. im Vorjahreszeitraum um 10% auf CHF 1,6 Mrd. zu.
Damit erhöhte sich auch das Verhältnis von Bestellungseingang zum Umsatz („Book-to-Bill") für das erste Halbjahr 2009 von 1,1 auf 1,3 für das erste Halbjahr 2010. Vor allem die Märkte in Asien erwiesen sich als Wachstumstreiber im ersten Halbjahr 2010 und hier vor allem die wieder erstarkten Textil- und Automobilmärkte. Asien erreichte einen Umsatzanteil von 41% (Vorjahreszeitraum: 26%).
Der EBIT des Oerlikon Konzerns verbesserte sich von CHF -164 Mio. für das erste Halbjahr 2009 auf CHF -31 Mio. für das erste Halbjahr 2010. Das operative Ergebnis (EBIT vor Restrukturierungsaufwendungen) betrug CHF -14 Mio. (1. Halbjahr 2009: CHF -138 Mio.). Währungseinflüsse von CHF 57 Mio. verringerten im ersten Halbjahr 2010 den Umsatz um knapp 4%, den EBIT um CHF 6 Mio.
Das Konzernergebnis der Gruppe für das erste Halbjahr 2010 betrug CHF -50 Mio. (1. Halbjahr 2009: CHF -99 Mio.). Bei einer Betrachtung der fortgeführten Aktivitäten verbesserte sich das Konzernergebnis von CHF -211 Mio. für das erste Halbjahr 2009 auf CHF -50 Mio. für das erste Halbjahr 2010.
Umsetzung der Restrukturierungsmassnahmen geht weiter
Die bereits beschlossenen Massnahmen zur operativen Restrukturierung wurden im ersten Halbjahr 2010 weiter umgesetzt. Der Fokus lag weiterhin bei Oerlikon Textile und Oerlikon Drive Systems, etwa mit der Stilllegung des italienischen Standortes Cento von Oerlikon Graziano. Per Ende des ersten Halbjahres sind von den mehr als 700 identifizierten Restrukturierungsmassnahmen rund 85% bereits abgeschlossen.
Aufgrund der sich rasch veränderten Marktgegebenheiten werden die Restrukturierungsmassnahmen laufend angepasst und optimiert. Das unveränderte Ziel ist, auf Basis der Werte von 2008 bis Ende 2011 permanente Kosteneinsparungen in Höhe von rund CHF 400 Mio. zu erreichen. Im ersten Halbjahr 2010 wurde damit die 2009 erzielte Kosteneinsparung von rund CHF 240 Mio. auf CHF ca. 320 Mio. weiter ausgebaut. Im gleichen Zeitraum fielen CHF 17 Mio. Restrukturierungskosten an. Für das Gesamtjahr 2010 sind Restrukturierungskosten in Höhe von CHF 50-70 Mio. zu erwarten.
In den ersten sechs Monaten 2010 wurden nahezu 500 Arbeitsplätze hauptsächlich in Europa abgebaut. Dem stand ein Aufbau von Arbeitsplätzen von rund 550 rund um den Ausbau der Standorte in Asien und Südamerika, sowie knapp 250 in Nordamerika gegenüber. Teilweise wurden hierbei auch externe temporäre Beschäftigungsverhältnisse in Vollzeitstellen umgewandelt.
Rund 2'500 Mitarbeitende befanden sich im Laufe des ersten Halbjahres noch immer in Kurzarbeit. Ende des ersten Halbjahres 2010 beschäftigte Oerlikon 16'703 Mitarbeitende, ein Plus von mehr als 300 gegenüber dem Jahresende 2009.
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