Norddeutscher Maschinenbau blickt optimistisch in die Zukunft
Der norddeutsche Maschinenbau lag im Mai 2010 um real 31% über dem Ergebnis des Vorjahres (Bundesdurchschnitt plus 61%).
"Die Order-Kurve des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus zeigt weiter stetig bergauf. Die Wachstumsdynamik ist nach wie vor ungebrochen", erklärte Dr. Jörg Mutschler, VDMA Nord, am Donnerstag in Hamburg.
"Mit neuen Produkten, Serviceangeboten und pfiffigen Detaillösungen trotzen die norddeutschen Maschinen- und Anlagenbauer der Krise", so Klaus-Hasso Heller, Vorsitzender des Vorstandes VDMA Nord. "Drei Viertel der Unternehmen erwarten in 2010 eine verbesserte Auftragslage, jede sechste Firmen sogar mehr als 20%", so Herr Heller, "aber bitte vergessen Sie nicht, dass wir von einem sehr niedrigen Niveau starten.
Personal: Kernbestand halten - verstärkt ausbilden
"Die gut ausgebildete Belegschaft in den norddeutschen Maschinenbauunternehmen wird mit allen möglichen Mitteln gehalten, dabei hat die Kurzarbeitregelung sehr geholfen. Durch interne Umstrukturierungen, insbesondere in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Service und auch Produktion sind wir deutlich wettbewerbsfähiger geworden", erklärt Klaus-Hasso Heller.
Die über 600 Maschinenbaufirmen in den vier Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen sind durch ihre mittelständische Struktur mit im Schnitt 170 Mitarbeitern geprägt. Rund 88'000 qualifizierte Menschen beschäftigt die Branche. Der im letzten Jahr vorausgesagte Personalabbau ist nicht in dem befürchteten Maß eingetreten: Für 2010 rechnen 25% der Unternehmen mit Abbau, aber auch 25% mit Personalaufbau.
Auch in der Krise sprechen über 50% der Firmen davon, dass sie Probleme haben geeignete Ingenieure für die anstehenden Aufgaben in den Betrieben zu bekommen. Insbesondere im Servicebereich sehen viele Unternehmen Marktchancen im globalen Wettbewerb. Erfreulich ist auch die Aussage der befragten Unternehmen zur Ausbildungssituation. 70% wollen gleich viele oder zum Teil sogar mehr Auszubildende einstellen.
Prognose 2010: Licht am Ende des Tunnels
Die Prognose-Umfrage bei den norddeutschen Maschinen- und Anlagenbauern für 2010 zeigt die weiterhin schwierige Situation, in der sich die Betriebe befinden. Die Ertragssituation wird von rund einem Drittel der Unternehmen für 2010 sogar schlechter als 2009 eingeschätzt. Trotzdem wollen 40% der Unternehmen mehr investieren, vor allem in den neuen EU-Mitgliedsländern. Gute Geschäfte erwarten 60% der Firmen gerade in den Schwellenländern, insbesondere in China.
Gemeinsames Ziel: Finanzierung im Aufschwung sichern
Trotz positiver Signale einer wirtschaftlichen Erholung zeigt sich in vielen Unternehmen aktuell eine angespannte Finanzierungssituation. Vor allem wenn jetzt die Nachfrage wieder anspringt, werden in den Unternehmen liquide Mittel gebraucht, um im Aufschwung anpacken zu können.
"Jetzt kommt es darauf an, dass die Unternehmen einen Zugang zu den Finanzmitteln aus den betreuenden Banken bekommen", so Klaus-Hasso Heller, "gleichzeitig werden viele Unternehmen sehr viel schlechtere Bilanzen vorlegen. Mit aller Zuversicht sollten die Banken unsere Zukunftsindustrie begleiten". Immerhin zeigt die Umfrage, dass die Zusammenarbeit mit den Kreditinstituten in 2010 nicht schlechter geworden ist.
"Mit neuen Produkten, Serviceangeboten und pfiffigen Detaillösungen trotzen die norddeutschen Maschinen- und Anlagenbauer der Krise", so Klaus-Hasso Heller, Vorsitzender des Vorstandes VDMA Nord. "Drei Viertel der Unternehmen erwarten in 2010 eine verbesserte Auftragslage, jede sechste Firmen sogar mehr als 20%", so Herr Heller, "aber bitte vergessen Sie nicht, dass wir von einem sehr niedrigen Niveau starten.
Personal: Kernbestand halten - verstärkt ausbilden
"Die gut ausgebildete Belegschaft in den norddeutschen Maschinenbauunternehmen wird mit allen möglichen Mitteln gehalten, dabei hat die Kurzarbeitregelung sehr geholfen. Durch interne Umstrukturierungen, insbesondere in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Service und auch Produktion sind wir deutlich wettbewerbsfähiger geworden", erklärt Klaus-Hasso Heller.
Die über 600 Maschinenbaufirmen in den vier Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen sind durch ihre mittelständische Struktur mit im Schnitt 170 Mitarbeitern geprägt. Rund 88'000 qualifizierte Menschen beschäftigt die Branche. Der im letzten Jahr vorausgesagte Personalabbau ist nicht in dem befürchteten Maß eingetreten: Für 2010 rechnen 25% der Unternehmen mit Abbau, aber auch 25% mit Personalaufbau.
Auch in der Krise sprechen über 50% der Firmen davon, dass sie Probleme haben geeignete Ingenieure für die anstehenden Aufgaben in den Betrieben zu bekommen. Insbesondere im Servicebereich sehen viele Unternehmen Marktchancen im globalen Wettbewerb. Erfreulich ist auch die Aussage der befragten Unternehmen zur Ausbildungssituation. 70% wollen gleich viele oder zum Teil sogar mehr Auszubildende einstellen.
Prognose 2010: Licht am Ende des Tunnels
Die Prognose-Umfrage bei den norddeutschen Maschinen- und Anlagenbauern für 2010 zeigt die weiterhin schwierige Situation, in der sich die Betriebe befinden. Die Ertragssituation wird von rund einem Drittel der Unternehmen für 2010 sogar schlechter als 2009 eingeschätzt. Trotzdem wollen 40% der Unternehmen mehr investieren, vor allem in den neuen EU-Mitgliedsländern. Gute Geschäfte erwarten 60% der Firmen gerade in den Schwellenländern, insbesondere in China.
Gemeinsames Ziel: Finanzierung im Aufschwung sichern
Trotz positiver Signale einer wirtschaftlichen Erholung zeigt sich in vielen Unternehmen aktuell eine angespannte Finanzierungssituation. Vor allem wenn jetzt die Nachfrage wieder anspringt, werden in den Unternehmen liquide Mittel gebraucht, um im Aufschwung anpacken zu können.
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