© National Labor Committee
Jabil: der Nächste auf Gewissenssuche
Hand hoch, wer gedacht hat, dass Foxconn am Durcheinander in den chinesischen Produktionsanlagen allein schuldig ist? Nun muss scheinbar Jabil nach seinem Gewissen suchen.
Die in Pittsburgh ansässige National Labor Committee—kämpft fuer Arbeitnehmerrechte—erklärte in einem Bericht, dass Jabils Produktionsanlage in Guangzhou (China) wie ein 'Minimum Security Prison' geführt wird, in dem für Whirlpool, GE, HP produziert wird.
Illegale und unangemessene Arbeitsbedingungen oder auch Polizisten, die sich wie Gefängniswärter benehmen, sind nur zwei Beispiele.
Hier eine Liste:
• 6'000 Arbeiter sind rund um die Uhr beschäftigt. 7 Tage die Woche. Die Arbeitnehmer sind 84 Stunden pro Woche in der Fabrik.

• Den Arbeitnehmer ist das Hinsetzen verboten; sie müssen für gesamte Schicht stehen. Hals, Schultern, Arme und Beine werden steif und wund; die Füße schwellen an.
• Die Arbeitnehmer dürfen die Toiletten nur 1 Mal in der regulären 8-Stunden-Schicht nutzen. Da es pro Zeile jedoch nur 3 'Toiletten-Tickets' gibt, müssen die Frauen oft Stunden warten.

• Arbeitnehmern wurde—bis April—ein Basislohn von 76 Cent pro Stunde gezahlt. Danach gab es eine 17%ige Lohnerhöhung auf 93 Cent pro Stunde. Niemand kann mit dem Basislohn überleben, wodurch alle zu Überstunden gezwungen werden.
• Sicherheitspersonal und Management patrouillieren den Fertigungsbereich; so als ob Polizei ihre Gefangenen überwacht. Arbeitnehmer, die einen Fehler machen, werden gezwungen einen ‚Reuebrief’ zu schreiben und um Vergebung zu bitten. Diesen Brief müssen sie dann vor den Mitarbeitern laut vorlesen. Sie können aber auch dazu gezwungen werden nach der Arbeit—unbezahlt—die Toiletten zu reinigen.

• Sechs Arbeiter teilen sich ein überfülltes Wohnheimzimmer und schlafen in Etagenbetten. 75% der Arbeitnehmer beschreiben das Kantinenessen in der Fabrik als ‚fürchterlich’.
• Jabil unterhält 18 Produktionsanlagen in China, mehr als in den USA
-----
Alle Bilder Copyright: National Labor Committee
Illegale und unangemessene Arbeitsbedingungen oder auch Polizisten, die sich wie Gefängniswärter benehmen, sind nur zwei Beispiele.
Hier eine Liste:
• 6'000 Arbeiter sind rund um die Uhr beschäftigt. 7 Tage die Woche. Die Arbeitnehmer sind 84 Stunden pro Woche in der Fabrik.

• Den Arbeitnehmer ist das Hinsetzen verboten; sie müssen für gesamte Schicht stehen. Hals, Schultern, Arme und Beine werden steif und wund; die Füße schwellen an.
• Die Arbeitnehmer dürfen die Toiletten nur 1 Mal in der regulären 8-Stunden-Schicht nutzen. Da es pro Zeile jedoch nur 3 'Toiletten-Tickets' gibt, müssen die Frauen oft Stunden warten.

• Arbeitnehmern wurde—bis April—ein Basislohn von 76 Cent pro Stunde gezahlt. Danach gab es eine 17%ige Lohnerhöhung auf 93 Cent pro Stunde. Niemand kann mit dem Basislohn überleben, wodurch alle zu Überstunden gezwungen werden.
• Sicherheitspersonal und Management patrouillieren den Fertigungsbereich; so als ob Polizei ihre Gefangenen überwacht. Arbeitnehmer, die einen Fehler machen, werden gezwungen einen ‚Reuebrief’ zu schreiben und um Vergebung zu bitten. Diesen Brief müssen sie dann vor den Mitarbeitern laut vorlesen. Sie können aber auch dazu gezwungen werden nach der Arbeit—unbezahlt—die Toiletten zu reinigen.

• Sechs Arbeiter teilen sich ein überfülltes Wohnheimzimmer und schlafen in Etagenbetten. 75% der Arbeitnehmer beschreiben das Kantinenessen in der Fabrik als ‚fürchterlich’.
• Jabil unterhält 18 Produktionsanlagen in China, mehr als in den USA
-----
Alle Bilder Copyright: National Labor Committee
Wir sagen 'Auf Wiedersehen' mit alten Kodak Momenten!
Mit der heutigen Ankündigung Kodaks - man werde sich aus dem Geschäft mit Kameras zurückziehen - geht eine Ära zu Ende.
Anzeige
E&K Leiterplatten erhält UL-Zertifizierung
E&K Leiterplatten GmbH erhält UL-Zertifizierung für 105µm Kupfer auf Innenlagen.
IAR Systems erweitert Netzwerk in Asien
IAR Systems erweitert Netzwerk in Asien mit neuer Niederlassung in Korea.
Weitere Nachrichten
- Adlink übernimmt Lippert Embedded Computers
- Minsheng und Aixtron schließen strategisches Bündnis in China
- Umsatz stagniert bei Schweizer Electronic
- Inlandsaufträge für Elektroindustrie legen weiter zu
- Jenoptik erhält Großauftrag
- Nokia Update: Ungarn am Stärksten betroffen
- productware GmbH auf der Erfolgsspur
- Cavium nutzt MIPS64 Architektur
- Digi-Key vertreibt Marktech Optoelectronics weltweit
- Karl Kruse gründet Kruse Lighting Solutions
- Nokia: Produktion geht nach Asien
- Grace Industries setzt auf GPS-Technologie von u-blox
- Kabelkonfektionär CiS unterstützt WFF
- Aus für Nokias Salo-Fabrik?
- EMS: Verminderte M&A Aktivitäten in 2011
- Infineon und Fairchild erweitern Partnerschaft
- PCB-Umsatz fällt im Dezember 2011
- Printca ist insolvent
- Bringt 2012 eine Rezession?
- Zestron ernennt weiteren Senior Prozessingenieur
- Lockheed Martin setzt auf LynxOS
- Balda Aktionär Octavian mit Niederlage vor Gericht
- FineLine Service expandiert
- Rohde & Schwarz und Hameg Instruments : 'Hand in Hand'
- Micron CEO stirbt bei Flugzeugabsturz
- Dräger und Jenoptik erweitern Zusammenarbeit
- Torsten Pelzer übernimmt Gesamtvertriebsleitung bei Viscom
- SmartRep expandiert weiter
- Landis+Gyr baut Smart Grid Metering Geschäft aus
- DBK EMS neu mit Schweizer Büro
- Teseq Holding übernimmt Milmega
- Leoni übernimmt j-fiber aus Jena
- 50-millionsten Piezo-Injektor aus Limbach-Oberfrohna
- IG Metall nimmt Stellung zu Xenterio
- Mikron übernimmt die IMA Automation Berlin
- Foxconn baut in Brasilien aus
- Avnet setzt auf Treston
- Neue Aufträge für Infineon Dresden
- Der Zerstörungswut Grenzen setzen
- Verstärkung der ODU-Geschäftsführung




Kommentare
Kritische Kommentare sind erlaubt und auch erwünscht. Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistische / homophobe und verletzende Äusserungen sind nicht erlaubt und werden entfernt.
Weiterführende Erläuterungen finden Sie hier.