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Elektronikproduktion | 29 Juni 2010

EC genehmigt Sony-Foxconn Deal

Die Europäische Kommission hat die von der taiwanischen Foxconn geplante Übernahme der Fernsehgerätefabriken von Sony in der Slowakei und in Mexiko geprüft und genehmigt.
Die Kommission kam zu dem Ergebnis, dass die Übernahme den wirksamen Wettbewerb weder im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) noch in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern wird.

Die Sony-Werke in der Slowakei und in Mexiko, um deren Übernahme es geht, arbeiten gegenwärtig Sonys konzerninterner LCD-Fernseherproduktion zu. Infolge der Übernahme geht die Produktionskapazität der slowakischen und der mexikanischen Fabrik auf Foxconn über.

Die Untersuchung des Vorhabens durch die Kommission ergab, dass sich die Tätigkeiten von Foxconn und der Werke in der Slowakei und in Mexiko im Bereich der Elektronikmontage nur wenig überschneiden. Außerdem stellte die Kommission fest, dass Foxconn auch nach der Übernahme weiterhin mit verschiedenen starken Wettbewerbern konkurrieren muss. Die Marktuntersuchung der Kommission ergab ferner, dass Erstausrüster gegenüber EMS-Dienstleistern über eine solide Verhandlungsmacht verfügen. Daher gelangte die Kommission zu dem Schluss, dass die Übernahme keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken gibt.

Das Vorhaben wurde am 21. Mai 2010 bei der Kommission angemeldet.

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