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© Apple Elektronikproduktion | 10 Juni 2010

Apple in ‚Zero-Profit-Deal’ mit Foxconn?

Apple soll die 2009 Produktionsverträge für das iPhone nur an Foxconn vergeben haben, nachdem der EMS-Dienstleister sich bereit erklärte Teile mit ‚Zero-Profit’ zu verkaufen, schreibt die Aktivistengruppe SACOM und beruft sich auf Quellen innerhalb der Branche.
"Wir wollen Sorge ausdrücken, dass Apple seine weltweiten Lieferanten unter Druck setzt—ohne Rücksicht auf die Menschen, die die Geräte produzieren. Während die Wirtschaftskrise viele Hunderte Elektronik-Zulieferer Pleite gehen ließ, genoss Apple Rekordgewinne. Trotzdem nutzt Apple jede Gelegenheit um sich immer niedrigere Preise von den Lieferanten zu sichern. Quellen innerhalb der Industrie legen nahe, dass Apple 2009 die Produktionsaufträge nur an Foxconn vergab, nachdem Foxconn sich bereit erklärte einige Teile mit ‚Zero-Profit’ zu verkaufen. Zu diesem Zeitpunkt verbuchte Apple Einnahmen von USD 10 Milliarden“, schreibt die Gruppe in einem Offenen Brief an Steve Jobs.

Die Tatsache, dass die chinesische Regierung die Mindestlöhne in 2009 aufgrund der Wirtschaftskrise eingefroren hat, hat sicherlich auch zu den berträchtichen Gewinnen von Apple beigetragen, so der Brief weiter.

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